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    Home»Körper & Geist»Arzneimittel-Forschung: „Ohne Medikamente nicht zu schaffen.“
    Ein Mann, der von einer Apothekerin mit Maske ein Medikament bekommt. (c) AdobeStock

    Arzneimittel-Forschung: „Ohne Medikamente nicht zu schaffen.“

    12. Sep. 20224 Mins Lesezeit

    „Ich habe Multiple Sklerose. Ich lebe damit. Seit 25 Jahren. Doch ohne meine Arzneimittel, meine Familie, meine Freunde hätte ich es nie geschafft.“ So das Bekenntnis eines Patienten, der Mut machen und gleichzeitig die Bedeutung lebensverändernder Therapien unterstreichen will. Martin Geicsnek ist einer von vier Betroffenen, die sich bereit erklärt haben, ihre Geschichte im Rahmen der Kampagne „Danke“ des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich [FOPI] zu erzählen.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Ohne wirkungsvolle Medikamente oder Therapien auf verlorenem Posten
    Kampagne für lebensverändernde Therapien
    Investition in die Zukunft
    Vier Patientinnen und Patienten sagen Danke
    Medikamente und Therapien als »echte« Game-Changer

    Ohne wirkungsvolle Medikamente oder Therapien auf verlorenem Posten

    „Nahezu jede und jeder von uns kennt jemanden, der mit einer so schweren Erkrankung wie Multiple Sklerose [MS], Krebs, Diabetes oder Spinaler Muskelatrophie kämpft,“ sagt Bernhard Ecker, Präsident des FOPI. „Und all jene wissen, dass sie es ohne die Ärztinnen und Ärzte, ohne Pflegerinnen und Pfleger und ohne Therapeutinnen und Therapeuten vielleicht nicht schaffen würden – und dass auch die Medizinerinnen und Mediziner auf verlorenem Posten wären, wenn sie ihren Patientinnen und Patienten keine wirkungsvollen Medikamente oder Therapien geben könnten.“

    „Leider wird das aber oft nicht gesehen,“ so Ecker. „Deshalb freuen wir uns, dass wir Patientinnen und Patienten gewinnen konnten, die das von sich aus sagen.“

    Portrait Bernhard Ecker, Stichwort Arzneimittel-Forschung.(c) NovoNordisk
    Bernhard Ecker, Präsident des FOPI, weiß, wie wichtig Arzneimittel und Medikamente vor allem auch für Menschen mit schweren Erkrankungen sind.

    Kampagne für lebensverändernde Therapien

    Mit einem berührenden Videospot [siehe auch weiter unten] soll nun Bewusstsein für die vielen schweren, oft lebensbedrohlichen Erkrankungen und die darauf ausgerichtete Forschung geschaffen werden. Zu sehen ist der Spot ab sofort auf österreichischen News-Portalen sowie Gesundheitsplattformen. Mehr über die Entstehungsgeschichte des Spots, die involvierten Patientinnen und Patienten und die dahinter stehenden lebensverändernden Therapien findet sich auf www.fopi.at/wir-sagen-danke/.

    „Die Entwicklung von Medikamenten ist eine hoch komplexe und Zeit intensive Aufgabe, die von vielen Rückschlägen, aber auch Mut machenden Erfolgen gekennzeichnet ist. Wir leben und arbeiten für diese Erfolge, die den Menschen mit Krebs, Diabetes, Multipler Sklerose, Spinaler Muskelatrophie oder einer der vielen anderen schweren Erkrankung Hoffnung schenkt,“ so Ecker.

    Investition in die Zukunft

    „Die forschende Pharmaindustrie steckt europaweit mehr als 38 Mrd. Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Therapien. Selbst in Österreich werden jährlich 311 Mio. Euro in diesem Bereich aufgewendet. Und das ist ein Investment in die Zukunft,“ erläutert der FOPI-Präsident. „Denn diese – mit mehr als 15 Prozent höchste – F&E-Quote [Forschung & Entwicklung] aller Technologiesektoren erzeugt für die Gesellschaft einen sehr hohen Nutzen.“

    Ergebnis der intensiven Forschungsarbeit sind innovative Medikamente mit neuen Wirkstoffen. Fast 400 solcher innovativen Arzneimittel konnten in den letzten zehn Jahren zugelassen werden [siehe dazu auch die Arzneimittel-Innovationsbilanz].

    Vier Patientinnen und Patienten sagen Danke

    „Ohne die hervorragenden Leistungen der Forscherinnen und Forscher und ohne die Umsetzung dieser Ergebnisse wäre unser relativ normales Leben mit unseren schweren gesundheitlichen Problemen nicht möglich,“ erklärt Martin Geicsnek im Spot seine Beweggründe. Daran schließt Krebs-Patientin Christa Bleyer an: „Ich konnte bei jeder neuen Krebsdiagnose sicher sein, ihr forscht für uns und ich habe dadurch eine Chance zu leben.“

    „Wir können nie wissen was auf uns zukommt. Wir können nur in der Situation das Beste daraus machen, dankbar sein, dass es diverse Hilfsmittel und Medikamente gibt und diese auch aktiv nutzen, um etwas zu verändern,“ meint auch Diabetes-Patient Thomas Führer.

    Medikamente und Therapien als »echte« Game-Changer

    Und Martina Rötzer, Mutter von zwei Kindern mit Spinaler Muskelatrophie, sagt: „Wir alle, Patientinnen und Patienten oder pflegende Angehörige, versuchen das Beste aus unserer Lebenslage zu machen. Die Momente des Glücks geben uns jeden Tag Kraft weiterzumachen. Und wir sind dankbar, dass es Fortschritte bei der Entwicklung von Medikamenten gibt. Es ist beeindruckend mitzuerleben, dass es mittlerweile Therapien gibt, die »echte« Game-Changer sind – für die ganze Lebensplanung. Denn aufgeben ist für keinen von uns eine Option.“

    (Bilder: AdobeStock, NovoNordisk; Video: Youtube.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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