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    Home»Körper & Geist»Hans Knauß – prominenter Aufruf zur Prostatakrebs-Früherkennung
    Hans Knauß beim Binden einer Krawatte. (c) Österreichische Krebshilfe/ Sabine Hauswirth

    Hans Knauß – prominenter Aufruf zur Prostatakrebs-Früherkennung

    28. Okt. 20225 Mins Lesezeit

    Die Österreichische Krebshilfe und Österreichs Urologen erinnern mit ihrer „Loose Tie-Aktion“ alle Männer ab 45 an die wichtige Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung. Unterstützt werden sie auch heuer wieder von einer Reihe prominenter Männer. Allen voran Ex-Skistar und ROMY-Preisträger Hans Knauß. Aber auch die Hilfe für Betroffenen kommt nicht zu kurz: Die Krebshilfe präsentiert ein umfangreiches Beratungsangebot für alle männlichen Krebspatienten.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Hans Knauß: „Früherkennung kann Leben retten!“
    Eine verspätete Diagnose beeinflusst den Krankheitsverlauf
    Prominente Loose Tie Testimonials
    Spot: „Schneller als Du denkst“
    Umfangreiches Angebot für Prostatakrebs-Patienten
    Das Herrenzimmer
    Buch-Tipp: „MUTMACHER. Den Krebs mutig zum Thema machen“


    Hans Knauß: „Früherkennung kann Leben retten!“

    „Meine Ski, mein Auto, mein Motorrad… – alle bekommen ihr Service. Warum nicht auch der eigene Körper?“, fragt sich ROMY-Preisträger Hans Knauß im Zuge der Loose Tie-Aktion und erinnert alle Männer ab 45 an den so wichtigen Besuch beim Urologen. Denn: „Früherkennung kann Leben retten!“, so der Publikumsliebling.

    Dieses Argument bestätigt auch die Statistik: 26 Prozent aller männlichen Krebspatienten waren 2019 mit der Diagnose Prostatakrebs [6.039] konfrontiert. Dank vermehrter Früherkennung sowie verbesserter Diagnose und Therapie lag die Sterblichkeit bei Prostatakrebs 2019 „nur“ bei elf Prozent [1.275]. „Ziel ist, mit unserer Loose Tie-Aktion ein Umdenken bei den Männern zu erreichen“, erklärt Krebshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda. „Ein Umdenken in Richtung gesundem Lebensstil und Früherkennung. Die gelockerte Krawatte ist das Markenzeichen dafür.“

    Hans Knauß beim Binden einer Krawatte.(c) Österreichische Krebshilfe/ Sabine Hauswirth
    Hans Knauß unterstützt die aktuelle Kampagne gegen Prostatakrebs und ruft alle Männer ab 45 auf, auf die Vorsorgeuntersuchung nicht zu vergessen.

    Eine verspätete Diagnose beeinflusst den Krankheitsverlauf

    Wie wichtig diese Aktion ist, wird auch die Statistik der nächsten Jahre zeigen. „Aufgrund der Pandemie in den vergangenen beiden Jahren müssen wir wieder mit verspäteten Diagnosen rechnen“, prognostiziert Priv. Doz. DDr. Mehmet Özsoy, Präsident des Berufsverbands Österreichs Urologen. „Denn viele Männer haben in dieser Zeit ihren fälligen Arztbesuch aufgeschoben.“

    Eine verspätete Diagnose beeinflusst jedoch in weiterer Folge den Krankheitsverlauf. „Mittel- bis langfristig erwarten wir wieder eine erhöhte Sterblichkeit bei Prostatakrebs aufgrund verspäteter Diagnosen“, erklärt auch Univ.-Prof. Dr. Steffen Krause, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Urologie. „Daher appellieren wir eindringlich an alle Männer ab 45, diesen wichtigen Termin wahrzunehmen.“

    Prominente Loose Tie Testimonials

    Besonders freuen sich die Initiatoren über die prominenten Loose Tie-Testimonials 2022: Publikumsliebling Hans Knauß, ÖBB CEO Andreas Matthä, Jazz Legende Harri Stojka, Ärztekammer Präsident Johannes Steinhart, Kabarettist Christof Spörk, Szene Urgestein Conny de Beauclair und Moderator Volker Piesczek haben sich bereits im April zum Shooting mit Künstlerin Sabine Hauswirth eingefunden und setzen mit lockerer Krawatte ein starkes Zeichen für die Männergesundheit. „Ich freue mich sehr, dass uns so viele prominente Herren helfen, unseren Appell an die Öffentlichkeit zu tragen,“ erklärt Krebshilfe-Geschäftsführerin Mag. Martina Löwe. „Unser ausdrücklicher Dank geht an alle Aktivistinnen und Aktivisten, Unterstützerinnen und Unterstützer und Partnerinnen und Partner unserer Aktion.“

    Alle Portraits der Loose Tie-Testimonials von Künstlerin Sabine Hauswirth sind unter www.loosetie.at/kommunity sowie auf Facebook & Instagram zu sehen.

    Spot: „Schneller als Du denkst“

    Speziell für jene Männer, die den wichtigen Arztbesuch noch vor sich herschieben, produzierte die Krebshilfe einen Spot, der zeigt, wie schnell die „gefürchtete“ Tastuntersuchung vorbei ist. Unter dem Motto „Schneller als Du denkst“ und unter Regie von Gerald Fleischhacker kommen dabei die ehrenamtlichen Darsteller Pepe Schütz und Stefan Koubek in die Ordination von Urologe Dr. Karl Dorfinger. Genaue Informationen zum Ablauf des Prostata-Checks gibt das darauffolgende Video, in dem die einzelnen Schritte der Untersuchung erklärt werden.

    Die Spots sind im YouTube-Channel der Österreichischen Krebshilfe abrufbar.

    Umfangreiches Angebot für Prostatakrebs-Patienten

    Pro Jahr führen die Beraterinnen und Berater der Krebshilfe rund 22.000 Gespräche mit Patientinnen und Patienten und Angehörigen, die Hilfe und Unterstützung auf ihrem Weg durch die Krebserkrankung in Anspruch nehmen. Zwei Drittel davon werden mit Frauen geführt, nur ein Drittel mit Männern.

    Gerade Prostatakrebs-Patienten, bei denen die Krebserkrankung die intimste Körperregion des Mannes betrifft, fällt der offene Umgang damit noch viel schwerer. „Wir möchten krebskranke Männer im Allgemeinen und Prostatakrebs-Patienten im Speziellen einladen, bei der Österreichischen Krebshilfe Unterstützung zu holen,“ so Krebshilfe-Geschäftsführerin Löwe. „Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass wir offen auf sie zugehen müssen. Dann fällt es ihnen schon um einiges leichter, sich helfen zu lassen.“

    Das Herrenzimmer

    Bereits im Vorjahr startete die Krebshilfe ein neues und innovatives Format für alle männlichen Krebspatienten: Das virtuelle „Herrenzimmer“ ermöglicht einen Patienten-Austausch und eine gegenseitige Unterstützung unter der bewährten Betreuung von Krebshilfe-Fachleuten. Die monatlichen Treffen erfreuen sich mittlerweile immer größer werdenden Zuspruch. Die Teilnahme ist kostenlos und kann auf Wunsch auch anonym erfolgen. Jeden 1. Mittwoch im Monat, Zugang unter www.meinkrebshilfe.net, Infos unter herrenzimmer@krebshilfe.net.

    Buch-Tipp: „MUTMACHER. Den Krebs mutig zum Thema machen“

    Im neuen Krebshilfe-Buch „MUTMACHER. Den Krebs mutig zum Thema machen“ erzählt Bestseller Autor Thomas Raab die Geschichten von zwölf Männern mit einer urologischen Krebserkrankung. Portraitiert werden sie von der Künstlerin Sabine Hauswirth. Daraus entstanden ist ein Buch, das Mut gibt und männliche Krebspatienten sichtbar macht.

    Hans Knauß – prominenter Aufruf zur Prostatakrebs-Früherkennung 3 Hans Knauß – prominenter Aufruf zur Prostatakrebs-FrüherkennungHans Knauß – prominenter Aufruf zur Prostatakrebs-Früherkennung 4 Hans Knauß – prominenter Aufruf zur Prostatakrebs-Früherkennung

    Herausgeber: Österreichische Krebshilfe gemeinsam mit Österreichische Gesellschaft für Urologie. Erschienen im Echomedia Verlag, ISBN 978-3-903989-38-2.

    Danke den Partnern

    Die Österreichische Krebshilfe bedankt sich bei den Loose Tie Partnern 2022, ohne deren finanzieller Unterstützung die vielen Aktivitäten rund um die Männergesundheit nicht möglich wären. Danke an: Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie, Berufsverband Österreichischer Urologen, Ärztekammer für Wien Österreichische Apothekerkammer, Janssen, Astra Zeneca, Hofer, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, ÖBB, Trioworld, SK Rapid Wien, Gagarage, PHH Rechtsanwälte, Sabine Hauswirth, Büro Hirzberger, Media Fly, The Ritz-Carlton Vienna.

    Danke an die Medienpartner Wiener, Kurier, Laola1, MedMedia, Leadersnet und Zugkraft sowie allen Medien, die dieses wichtige Thema aufgreifen!

    Alle Informationen zu den offiziellen Loose Tie Partnern, den Testimonials, den Aktionen und Terminen finden sie hier: www.LooseTie.at.

    (Bilder: Österreichische Krebshilfe/ Sabine Hauswirth; Buchcover: Amazon.de; Video: Youtube.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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