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    Home»Körper & Geist»Prävention als Schlüssel für zukunftsfähiges Gesundheitssystem
    Holzwürfel mit Symbolen: ein rotes Herz, ein Fahrrad, ein grüner Apfel, ein Auge und auf einem steht "Gesundheitscheck". (c) AdobeStock

    Prävention als Schlüssel für zukunftsfähiges Gesundheitssystem

    17. Dez. 20244 Mins Lesezeit

    Obwohl Prävention und Gesundheitsförderung in Österreich in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben, fließen immer noch 90 Prozent der Gesundheitsausgaben in die Krankenversorgung, also die Wiederherstellung der Gesundheit.[1] Dabei sind auch Unternehmen als dritte Säule im System gefragt, um den Wandel voranzutreiben. „Es gibt noch viel zu tun, um der Prävention den Stellenwert zu geben, den sie verdient. Ziel sollte es sein, Gesundheit in all ihren Facetten zu erhalten und Krankheiten frühzeitig zu erkennen – ein Ansatz, der nicht nur individuell, sondern auch in Hinblick auf die sozioökonomischen Kosten diverser Behandlungen von entscheidender Bedeutung ist,“ so David Hauer, Allgemein- und Notfallmediziner sowie Partnerarzt beim ganzheitlichen Gesundheitsanbieter Mavie.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Prävention – Schlüssel für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem
    Vorsorge ist [immer] besser als Nachsorge
    Vorsorge neu gedacht
    Über Mavie
    Quellenangaben


    Prävention – Schlüssel für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem

    Prävention ist ein entscheidender Baustein eines funktionierenden Gesundheitssystems. Sie hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen oder sogar zu vermeiden. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und vor allem auch gesunde Lebensgewohnheiten – Stichworte Sport, Bewegung und gesunde Ernährung – können Gesundheitsrisiken rechtzeitig erkannt und minimiert werden. Studien[2] zeigen, dass präventive Maßnahmen wie diese nicht nur das Risiko schwerer Erkrankungen verringern, sondern auch kostspielige und oft auch langwierige Behandlungen verhindern.

    Gerade in Zeiten wachsender Gesundheitskosten und einer zunehmenden Zahl chronischer Erkrankungen ist es wichtiger denn je, den Fokus auf Prävention zu legen. Sie fördert einen proaktiven Umgang mit der eigenen Gesundheit und entlastet langfristig das gesamte Gesundheitssystem, indem teure Nachbehandlungen vermieden werden.

    Die Hände eines Arztes, der ein EEG hält und erklärt, Stichwort Prävention.(c) AdobeStock
    Zur Prävention gehört auch die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung.

    Vorsorge ist [immer] besser als Nachsorge

    Das Bewusstsein, dass jede und jeder Einzelne zur Erhaltung seiner Gesundheit beitragen kann, wächst in Österreich. Eine Umfrage zeigt, dass vier von fünf Österreicher•innen der Meinung sind, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen zu müssen. Klar ist, dass eine gesunde Lebensführung positiv auf unseren Körper wirkt. Dennoch kommen die meisten erst ins Handeln, wenn Beschwerden auftreten. Laut einer Studie vertrauen sieben von zehn Österreicher•innen bei kleineren Beschwerden wie Erkältungen oder Rückenschmerzen auf ihr eigenes Wissen und die eigenen Maßnahmen.

    Obwohl Prävention und Selbstfürsorge entscheidend für die Gesundheit sind, agieren die meisten eher krankheitsorientiert als gesundheitsorientiert.[3] Tatsächlich nehmen mehr als 85 Prozent der Österreicher•innen das Angebot der kostenlosen Vorsorgeuntersuchung nicht wahr, vor allem aus den Gründen „ich bin nicht krank“ und „ich habe keine Zeit“.[4] Doch Prävention bedeutet nicht nur, den Körper bei Krankheit zu versorgen, sondern auch aktiv dazu beizutragen, gesund zu bleiben, also gar nicht erst krank zu werden. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Wohlbefinden zu fördern und vorzusorgen – doch viele wissen nicht, wie.

    Vorsorge neu gedacht

    Prävention ist eine zentrale Säule im Portfolio von Mavie, ein auf ganzheitliche Gesundheitslösungen spezialisiertes Unternehmen. Mavie erleichtert den Zugang zur Vorsorge durch flexible, ortsunabhängige Angebote, die individuell auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind. Mit MavieMe können Gesundheitstests wie Blutanalyse oder Darmmikrobiom-Checks bequem von zu Hause aus durchgeführt werden.

    Für Unternehmen bietet Mavie Work umfassende Beratungsservices zur mentalen Gesundheit [EAP – Employee Assistance Program] an, sowie die Evaluierung psychischer Belastungen, Trainings zu Resilienz und Wohlbefinden und moderne, digitale Präventionsangebote. Der Mavie Lifestyle-Check ermöglicht eine Gesundheitsanalyse direkt im Unternehmen. Innerhalb von 20 Minuten werden 60 Parameter untersucht, die Ergebnisse in einem 1:1-Gespräch erläutert und in einer App bereitgestellt. Bewegungsangebote und weitere Services ergänzen das ganzheitliche Gesundheitsprogramm. Zudem bietet die digitale Plattform Mavie Telemed einfachen Zugang zu ärztlichen Konsultationen per Telefon, Video oder Chat.

    „Die Bedürfnisse der Menschen in Sachen Gesundheitsvorsorge sind so vielfältig wie ihre Lebenssituationen – sei es der Wunsch nach persönlicher Beratung bei mentalen Themen, schneller Diagnostik, einfacher Vorsorge oder umfassender Unterstützung am Arbeitsplatz. Bei Mavie Work setzen wir daher auf ganzheitliche Gesundheitsangebote am Arbeitsplatz. Unser Ziel ist es, mit innovativen, digitalisierten und niedrigschwelligen Angeboten nicht nur in herausfordernden Situationen zu unterstützen, sondern vor allem präventiv das Wohlbefinden und die Resilienz der Menschen nachhaltig zu stärken,“ erläutert Christoph Schnedlitz, Geschäftsführer von Mavie Work.

    Drei ältere Frauen auf einem Gymnastikball, dahinter zwei Männer – einer mit einer Kurzhantel, der andere mit einer Gymnastikmatte.(c) AdobeStock
    Die »immer noch« beste Prävention, um sich gegen etwaige Krankheiten zu wappnen: Sport und Bewegung.
    #BewegungISTgesund

    Über Mavie

    Aktuell betreut Mavie rund 190 Unternehmen mit fast 145.000 Mitarbeiter•innen. Hinter Mavie stehen erfahrene und passionierte Gesundheitsexpertinnen und -experten, denen der nachhaltige und spürbare gesundheitliche Unterschied am Herzen liegt.

    Die aktuelle Mavie Mental Health & Stress Studie gibt zudem interessante Einblicke in die mentale Gesundheit der Österreicherinnen und Österreicher. Die Studie können sie HIER nachlesen.


    Quellenangaben

    [1] European Commission, 2023.

    [2] Chronic Disease Prevention and the New Public Health, 2010.

    [3] Spectra Marktforschung. Marketingreport: Die Self Care-Kompetenz der ÖsterreicherInnen. Entwicklungen und Trends, 2022.

    [4]Institut für Gesundheitsförderung und Prävention GmbH. Bericht des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger an das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 447h (4) ASVG für das Jahr 2022.

    (Bilder: AdobeStock)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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