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    Home»Körper & Geist»Wie sich ein aktiver Lebensstil »positiv« auf die Gesundheit auswirkt
    Ein älteres Paar mit Rucksack beim Betrachten eines Sonnenaufgangs in den Bergen. (c) AdobeStock

    Wie sich ein aktiver Lebensstil »positiv« auf die Gesundheit auswirkt

    5. Okt. 20234 Mins Lesezeit

    In Österreich sind Erkrankungen aufgrund von [viel] zu wenig Bewegung auf dem Vormarsch. Neben direkten Auswirkungen von zu wenig körperlicher Aktivität, wie Adipositas und Diabetes, steigt auch das Risiko für einen Herzinfarkt. Dabei würden laut Weltgesundheitsorganisation WHO ein aktiver Lebensstil mit bereits 2,5 Stunden Bewegung pro Woche reichen, um die Gesundheit nicht nur zu erhalten, sondern sogar zu verbessern. Für die Österreichische Gesundheitskasse [ÖGK] ist Bewegung der beste Weg, um mehr gesunde Lebensjahre zu erzielen.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Bis zu 30 Prozent geringeres Risiko, schwer zu erkranken
    Rückenprobleme wegen mangelnder Bewegung
    #BewegungISTgesund
    Aktiver Lebensstil für ein langes, gesundes Leben
    Was sie sonst noch tun können


    Bis zu 30 Prozent geringeres Risiko, schwer zu erkranken

    Um im Alltag fit zu sein, braucht der menschliche Körper Kraft, Ausdauer und Koordination, dafür ist Bewegung essentiell. Für Erwachsene empfiehlt die WHO in diesem Sinn »mindestens« 150 Minuten Bewegung pro Woche, für Kinder sogar eine Stunde täglich. Besonders Ausdauersportarten mit unterschiedlichen Belastungsstufen sowie gymnastischen und koordinativen Inhalten sind dabei besonders empfehlenswert. Am wichtigsten ist jedoch, dass jede und jeder einen Sport für sich findet, der Spaß macht. „Für ein langes, gesundes Leben ist ein aktiver Lebensstil unerlässlich. Menschen, die ausreichend Bewegung machen, haben ein 20 bis 30 Prozent geringeres Risiko, schwer zu erkranken“, erklärt Dr. Andreas Krauter, Chefarzt der Österreichischen Gesundheitskasse.

    Bildausschnitt: die Hände eines Mannes, der sein Fahrrad schiebt, Stichwort aktiver Lebensstil.(c) AdobeStock
    Nach Möglichkeit kann man beispielsweise für kurze Strecken auf das Auto verzichten und auf´s Rad umsteigen. Ihre Gesundheit – und unsere Umwelt – sagen „danke“.

    Rückenprobleme wegen mangelnder Bewegung

    Falsche oder mangelnde Bewegung führen auch sehr oft zu Rückenproblemen. Jedes Jahr werden rund 450.000 Menschen in Österreich deswegen krankgeschrieben. Rückenprobleme sind damit der dritthäufigste Grund für einen Krankenstand. Über die Hälfte davon ist in der Altersgruppe zwischen 40 und 59 Jahren. Die Ursachen liegen dabei aber oft viele Jahre zurück. Das können zum Beispiel falsche bzw. mangelnde Bewegung oder eine [permanente] ungünstige Körperhaltung sein.

    Wenn ausreichend Bewegung allein nicht mehr genügt, um etwaige Rückenprobleme in den Griff zu bekommen, kann Physiotherapie dabei helfen, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen. „Für die ÖGK sind aktuell 462 Physiotherapeutinnen und -therapeuten im Einsatz. Durch den kontinuierlichen Leistungsausbau der ÖGK können Menschen in Österreich Physiotherapie nicht nur in den 15 Gesundheitszentren für Physikalische Medizin, sondern auch bei freiberuflichen, niedergelassenen Physiotherapeutinnen und -therapeuten als Kassenleistung in Anspruch nehmen“, betont ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer.

    #BewegungISTgesund

    Ausreichend körperliche Aktivität macht Menschen leistungsfähiger und den Körper um ein Vielfaches widerstandsfähiger gegen gesundheitliche Probleme, vor allem gegen schwere Krankheiten wie zum Beispiel koronare Dysfunktion, Schlaganfälle, Diabetes, verschiedene Krebstypen aber auch Depressionen und viele mehr.

    Allein im vergangenen Jahr wurden in Österreich über 8.000 Menschen mit Adipositas und über 11.000 mit Diabetes Typ II neu diagnostiziert. Über 53.000 Österreicherinnen und Österreicher erlitten einen Herzinfarkt – Zahlen, die sich mit mehr und regelmäßiger Bewegung signifikant reduzieren ließen, Stichwort #BewegungISTgesund.

    Aktiver Lebensstil für ein langes, gesundes Leben

    Gesundheit kann man ganz generell als ein Geschenk betrachten, das wir aber in der Regel aktiv und vor allem positiv beeinflussen können – auch wenn unsere nicht beeinflussbaren Gene dabei eine entscheidende Rolle spielen.

    In diesem Sinn ist ein »gesunder Lebensstil« erwiesener Maßen die beste Gesundheitsvorsorge. Wir leisten damit einen Beitrag, um uns gegen Krankheiten zu schützen. Doch zu einem gesunden Lebensstil gehört mehr als ausreichend Bewegung: gesunde Ernährung, normales Körpergewicht [Stichwort BMI], genügend Schlaf, wenig Konflikte und Stress, gute soziale Kontakte, nicht rauchen und keinen oder wenig Alkohol trinken sind die wichtigsten Faktoren, die wir selbst im Sinne unserer Gesundheit in der Hand haben.

    Neben der körperlichen Gesundheit ist allerdings auch die psychische Gesundheit wichtig. Ihr sollte genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet werden.

    Eine Gymnastikgruppe.(c) AdobeStock
    Neben Ausdauersport sind auch Gymnastikübungen wichtig, um »in Bewegung« zu bleiben.

    Was sie sonst noch tun können

    Die vier Säulen Ernährung, Schlaf, Bewegung und Entspannung bilden den Grundstein für ein langes und gesundes Leben. Allerdings gibt es noch weitere Dinge, die sie tun können, damit sie auch im Alter noch fit sind. Ein regelmäßiges »Fitness-Training für das Gedächtnis« hilft ihnen, geistig beweglich zu bleiben. „Ich packe meinen Koffer“ ist zum Beispiel nicht nur ein beliebtes Kinderspiel, sondern regt die Hirnleistung an – egal wie alt man ist. Außerdem sollten wir immer wieder versuchen, etwas Neues zu lernen: eine Sprache, ein Instrument oder eine Sportart.  

    Und bei allem gilt: Bleiben sie optimistisch. Eine positive Einstellung zu den Herausforderungen des Alltags sorgt für einen entspannteren Alltag – und fördert so wiederum unsere Gesundheit.

    (Bilder: AdobeStock)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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