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    Home»Freizeit & Reise»Internet & Technik»Sind sie bereit für Kryptogeld? Laut aktueller Umfrage nein.
    (c) Pixabay.com

    Sind sie bereit für Kryptogeld? Laut aktueller Umfrage nein.

    26. Juni 20183 Mins Lesezeit

    Bitcoins, sozusagen die bekannteste Währung unter dem Kryptogeld, sind in aller Munde, spielen im Alltag aber praktisch keine Rolle: Bloß 8% der Österreicher besitzen Kryptogeld. Nur jeder Vierte wäre bereit, Kryptowährungen für alltägliche Zahlungen in sein Leben zu integrieren. An die Relevanz als Anlageform glauben nur 17%. Fazit: Für digitale Zahlungsmittel ist Österreich kein fruchtbarer Boden.

    Jubiläum: 10 Jahre Kryptogeld

    Wir sind im Jahr 10 seit der Gründung der ersten Kryptowährung (Bitcoin) angelangt. Die ING International Survey widmet sich aus diesem Anlass diesem Thema. Dafür wurden insgesamt 15.000 Personen in Europa, USA und Australien zu ihren Einstellungen Kryptowährungen gegenüber befragt. In Österreich wurden im Auftrag der ING-DiBa Austria über 1.000 Personen befragt.

    Unterschiedliche Einstellungen zu Bitcoin und Co. innerhalb Europas
    (c) APA-Auftragsgrafik/ ING DiBa
    Fast 80% der ÖsterreicherInnen kennen Kryptowährungen.

    Zwar sind die Österreicher mit 79% europäischer Spitzenreiter unter jenen, die schon von Kryptowährungen gehört oder gelesen haben, beim Kauf von Bitcoin und Co. sind sie aber sehr zurückhaltend. Nur 8% haben bei der Umfrage angegeben, Kryptogeld zu besitzen. Ähnlich viele sind es in Deutschland oder den Niederlanden. Deutlich anders hingegen ist die Einstellung der Rumänen, wo 12% Kryptogeld besitzen. In der Türkei sind es sogar 18%.

    Ähnlich könnte es sich auch in Zukunft verhalten: Während in Österreich derzeit 19% davon ausgehen, später über Kryptogeld zu verfügen, sind es in der Türkei gar 45%.
    „Kryptowährungen haben wahrscheinlich eine viel versprechende Zukunft in Ländern, in denen das traditionelle Finanzsystem weniger effizient oder teurer ist“, sagt Teunis Brosens, Senior Economist und Bitcoin-Experte der ING.

    Österreicher besonders skeptisch

    Im Gegensatz zu vielen anderen Nationen, sind die Österreicher besonders skeptisch und sehen Bitcoins in näherer Zukunft kaum als Option. So glauben nur 20%, dass Bitcoins die Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs sind (Durchschnitt aller befragten Länder in Europa: 35%). An ihre Bedeutung als Anlageform glauben nur 17% der Österreicher (Durchschnitt aller befragten Länder in Europa: 32%). Und dass der Wert von Kryptogeld wieder steigt, glauben nur 21% (Durchschnitt aller befragten Länder in Europa: 35%).

    Eine Platine mit einem Bitcoin-Logo, Stichwort Kryptogeld. (c) Pixabay.com
    Die meisten kennen Kryptowährungen, aber die wenigsten haben welche bzw würden sie nutzen.

    Generell dürften Bitcoins den Österreichern einfach zu riskant scheinen und sie fühlen sich mit anderen Anlageformen und Zahlungsmitteln weitaus wohler. Auch sind die meisten gar nicht bereit, Kryptogeld in ihren Alltag zu integrieren. Fast 90% der befragten Österreicher gaben an, damit weder im Kaffeehaus noch Rechnungen bezahlen zu wollen. Selbst im digitalen Zahlungsverkehr beim Online-Shopping sind Bitcoin und Co. für die wenigsten eine Option: Nur 20% würden damit ihren Einkauf an der virtuellen Kassa bezahlen wollen.

    Fazit: Für die wenigsten Österreicher scheint Kryptogeld – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – eine Option zu sein.

    Über die Umfrage

    Die Umfrage der ING-DiBa Austria ist Teil der ING International Survey – einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/ Banking und Wohnen“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) sowie den USA und Australien knapp 15.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.009 Personen befragt.

    (Bilder: Pixabay.com; Infografik: APA-Auftragsgrafik/ ING DiBa)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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