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    Home»Freizeit & Reise»Internet & Technik»Apps am Handy – für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie…
    (c) Pixabay.com

    Apps am Handy – für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie…

    5. Juli 20184 Mins Lesezeit

    Ob Kundenkarte, Navi, Paketdienst, Wetterbericht, oder zum Schwammerl Suchen – mittlerweile gibt es für (gefühlter Weise) alles Apps am Handy. Viele davon sind praktisch und nützlich, viele davon witzig und gut gemacht, viele auch nicht – aber egal, wofür wir Apps verwenden, am Ende des Tages werden Daten übertragen, die je nach Anwendung auch durchaus sensibel sein können, wie zum Beispiel Alter, ethnische Herkunft oder Religionsbekenntnis. Welche Risiken sie mit dem Nutzen von Apps eingehen und wie sie sicher mit ihnen umgehen, lesen sie hier.

     

    Risiken und Nebenwirkungen bei Apps am Handy
    Eine Frau mit Sonnenbrille am Wasser auf ihr Handy schauend, Stichwort Apps am Handy. (c) Pixabay.com
    Wer ein Smartphone hat, hat Apps. Aber nicht jede sollte „einfach so“ verwendet werden.

    Zum einen besteht bei der Nutzung von Apps das Risiko, dass unbemerkt persönlicher Daten übertragen werden. Studien zeigen, dass viele Apps sensible Nutzerdaten übertragen – nicht nur, ohne es zu wissen, sondern oft auch ohne, dass diese für die Funktion der Apps notwendig sind, wie zum Beispiel Standortdaten bei einer Taschenlampen-App.

    Zum anderen besteht die zweite große Gefahr durch Schadsoftware und Viren, die sich in „obskuren“ Apps verbergen können. Laden sie daher Apps NUR über die offiziellen Apps-Shops (App-Store und GooglePlay) herunter. Anwendungen von Drittanbietern sind mit Vorsicht zu genießen – diese können mit Schadsoftware infiziert sein. Diese verseuchten Programme können unter anderem Handy-Daten wie zum Beispiel ihre Kontakte unbemerkt übermitteln oder kostenpflichtige SMS an Mehrwertnummern versenden.

    Eine weitere unliebsame Kostenfalle können auch sogenannte In-App Käufe sein. Bei manchen Apps – vor allem bei Spielen – besteht die Möglichkeit, in der Anwendung selbst schnell und einfach ein Guthaben oder Punkte zu kaufen. Das trügerische dabei: es wird kein klassischer Bestellprozess durchlaufen, wo sie ihre Bestellung nochmals kontrollieren können. Oft tätigen auch Kinder unbewusst Bestellungen, wenn sie mit dem Smartphone spielen.

    So minimieren sie die „Nebenwirkungen“ von Apps
    • (c) Pixabay.com
      Die „gängigen“ Apps sind geprüft und ok. Bis auf die nächste „Datenpanne“ des Unternehmens…

      Zu aller erst stellen sie sich die Frage, welche Apps sie tatsächlich brauchen und/ oder unbedingt mal ausprobieren wollen.

    • Bevor sie dann mit der Installation beginnen, lesen sie die Bewertungen der App. Schlecht bewertete Apps sollten sie besser nicht auf ihr Handy oder Tablet laden.
    • Löschen sie auch alle Apps, die sie nicht mehr brauchen. Einerseits können diese im Hintergrund keine unerwünschten Daten mehr übertragen. Und andererseits haben sie wieder mehr Speicherplatz auf ihrem Gerät.
    • Wie weiter oben schon erwähnt, installieren sie nur Apps aus den offiziellen App-Stores. Diese werden ausnahmslos vor der Bereitstellung überprüft bzw. bei gröberen Beschwerden aus dem App-Store bzw. vom Handy via Fernlöschung entfernt.
    • Nach der Installation sollten sie unbedingt die Zugriffsberechtigungen der App kontrollieren. Apps, die offensichtlich zu viele Berechtigungen für die Nutzung benötigen, besser nicht installieren. Die Einstellung „Standort“ macht zum Beispiel nur Sinn bei Navigationsanwendungen. Deaktivieren sie auch das Empfangen von sogenannten „Push-Nachrichten“. Diese werden in erster Linie für Werbung genutzt und sind daher nicht zu empfehlen.
    • Finger weg von Apps, die in sehr reißerischem Stil oder auffallend schlechtem Deutsch für etwas werben, zum Beispiel für „das schnelle Geld in kurzer Zeit“, etc. Die Sprache ist ein sehr gutes Warnsignal für betrügerische Apps.
    • Machen sie keine Änderungen am Handy-Betriebssystem – „Jailbreak“ oder „Rooten“ genannt – vor. Das kann nämlich die Installation von unsicheren Apps erleichtern, und die Updates des Handy-Betriebssystems beeinträchtigen.
    • Passen sie vor allem auf bei kostenlosen Apps und damit verbundenen Werbelinks.
    • Passen sie auch auf, wenn ihre Kinder/ Enkelkinder mal ihr Smartphone in die Hände bekommen und damit spielen oder Fotos anschauen. Sie könnten unbemerkt eine App öffnen, Werbelinks anklicken, unbewusst Bestellungen tätigen, …

     

    Wie in vielen anderen Bereichen auch, genügt es oft schon, den berühmten „gesunden Hausverstand“ einzuschalten, um seine Daten – trotz App-Nutzung – sicher zu halten. Denn da sind schon sehr viele sehr nützliche dabei… ;)

    (Bilder: Pixabay.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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