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    Home»Freizeit & Reise»Internet & Technik»Sind Virtual und Augmented Reality Brillen die neuen Smartphones?
    (c) Pixabay.com

    Sind Virtual und Augmented Reality Brillen die neuen Smartphones?

    16. Aug. 20183 Mins Lesezeit

    Smartphones und Tablets sind heute selbstverständlich, in wenigen Jahren könnten das auch Virtual Reality (VR) Brillen sein, glauben Experten und Forscher wie Annette Mossel von der Forschungsgruppe „Virtual and Augmented Reality“ an der TU Wien. Schon vor einigen Jahren wurde der bevorstehende Durchbruch von VR und Augmented Reality (AR) angekündigt. Nun dürfte es aber tatsächlich so weit sein: Die Geräte werden erschwinglich und zahlreiche neue Anwendungen zeigen das Potenzial der neuen Technologien.

     

    Neue Möglichkeiten durch Virtual und Augmented Reality Brillen
    Ein Smartphone mit einem Babykopf, dahinter der einer alten Frau, Stichwort Virtual und Augmented Reality. (c) Pixabay.com
    Was ist wirklich und was nur virtuell? Und „schmelzen“ beide Welten wirklich zusammen?

    Ob Eintauchen in fremde Lebenswelten, virtuelle Zeitreise, virtueller Ratgeber und Führer oder spannende virtuelle Spiele oder Shows – Virtual Reality (VR) eröffnet eine Fülle an Möglichkeiten. Und das nicht nur im Service- und Unterhaltungs-Bereich – zB zeigt dieses Beispiel Einsatzmöglichkeiten bei der Behandlung von  Demenzerkrankungen.

    Die Erwartungshaltung an VR ist hoch, allerdings lauern noch zahlreiche Hürden, um den Einsatz von VR in der Praxis stabil und erschwinglich zu machen. „Vom Vorbild eines Holodecks aus der Serie Star Trek sind wir noch ein bisschen entfernt. Wir sind ihm aber schon ein gutes Stück näher gekommen“, erklärt Mossel. Die jüngsten Entwicklungen bei Virtual und Augmented Reality könnten die Grenzen diverser Geschäftsbereiche  jedenfalls deutlich erweitern.

    Vom Makler bis zum Chirurgen

    Die Anwendungsmöglichkeiten für VR sind vielfältig: Makler könnten aus den Grundrissen einer Wohnung automatisch 3D-Modelle generieren, sie auch gleich realistisch möblieren und verschiedene Beleuchtungssituationen simulieren. Digitale Trainings von Operationen oder Rettungseinsätzen werden möglich und Rehab-Übungen lassen sich in virtuelle Spiele einbetten. Einsatzgebiete für AR gebe es unter anderem in Fertigung, Logistik oder bei Wartungstätigkeiten.

    Kritik am Formfaktor mancher Lösungen ist laut Mossel berechtigt – daran müsse noch gearbeitet werden. Allerdings hätten Handys vor 15 Jahren auch noch anders ausgesehen. Wearables würden im Vergleich zum Smartphone in der Hand deutliche Vorteile bieten. In den kommenden Jahren bleibe das weit verbreitete und günstige Smartphone dennoch die Hauptplattform. Das langfristige Ziel sei aber die gerätelose, intuitive Interaktion.

    Digitale Wegweiser zum Flughafen-Gate
    (c) Pixabay.com
    Schön und handlich sind sie ja noch nicht, die VR/ AR-Brillen. Aber das wird schon werden. ;)

    Mit Augmented Reality könnte man sich beispielsweise am Flughafen den Weg zum Gate einblenden lassen. Oder wenn die Waschmaschine einen Fehlercode anzeigt, reicht es, sie durch die Handykamera zu betrachten, um die Problemlösung angezeigt zu bekommen.

    In Zukunft werden AR-Anwendungen an vielen Stellen zum Einsatz kommen und bisherige Abläufe und Prozesse verändern, wenn nicht sogar revolutionieren. Bei der Benutzerfreundlichkeit gibt es teilweise aber noch Nachholbedarf. Gut funktionieren bereits Head-up-Displays in Autos. Abgesehen von den visuellen gibt es aber noch viele weitere Benutzerschnittstellen. So hätte man auch bei der Sprachsteuerung die Hände frei. Oder anders gesagt: welche Möglichkeiten bieten sich erst beim Kombinieren diverser Errungenschaften… „Scotty, beam me up!“ :)

    Service

    Mehr über mögliche VR und/ oder AR-Anwendungen finden sie hier:
    Mit Virtual Reality schon zu Hause im Urlaub sein
    Sprachunterricht mit Augmented Reality und Chatbots
    Virtueller Rundgang im Naturhistorischen Museum Wien

    (Bilder: Pixabay.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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