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    Home»Körper & Geist»„World Heart Day“ – Bewegung kann Herzinsuffizienz vorbeugen
    Illustration: Ärzte vor und auf einem EKG-Befund, daneben ein Herz. (c) AdobeStock

    „World Heart Day“ – Bewegung kann Herzinsuffizienz vorbeugen

    29. Sep. 20225 Mins Lesezeit

    Sich für die eigene Gesundheit zu engagieren ist immer der bessere Weg als Krankheiten zu heilen – erst recht, wenn es für eine Krankheit keine bzw. noch keine Heilung gibt. Eine dieser Krankheiten ist Herzinsuffizienz. Vorbeugen für die Herzgesundheit ist allerdings besonders einfach, da schon ein ausreichendes Maß an Bewegung im Alltag das Risiko minimieren kann – die Kernbotschaft der World Heart Federation zum „World Heart Day“.

    Genau dieser Präventionsgedanke bewegt auch Unternehmen wie Boehringer Ingelheim: Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu leben und damit viele gesundheitliche Probleme von vornherein zu vermeiden. Sein Engagement für einen aktiven Lebensstil unterstreicht das biopharmazeutische Unternehmen, indem es die Initiative der World Heart Federation zum „World Heart Day“ für mehr Bewegung unterstützt.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Risikofaktoren für Herzinsuffizienz: Diabetes, Stress, Bewegungsmangel
    Gehen, laufen oder fahren sie mit dem Fahrrad ein Herz
    Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechtzeitig behandeln
    Ab 50 sollte man regelmäßige Herzchecks durchführen lassen
    Service | Hintergrund


    Risikofaktoren für Herzinsuffizienz: Diabetes, Stress, Bewegungsmangel

    Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende, schwächende und potenziell tödliche Erkrankung. Sie tritt auf, wenn das Herz nicht in der Lage ist, den Körper ausreichend zu durchbluten. Die Krankheit betrifft mehr als 60 Millionen Menschen weltweit und verursacht alleine in Europa jährlich fast zwei Millionen Krankenhauseinweisungen [1].

    Die Folge sind für die Betroffenen ebenso herausfordernd wie für die Gesundheitssysteme [zum Beispiel Kosten durch Spitalsaufenthalte] und die Volkswirtschaften [zum Beispiel Folgekosten durch Arbeitsausfall]. Während es keine Therapie oder medikamentöse Heilung dafür gibt, kann einer der neben Diabetes und Stress wichtigsten Risikofaktoren leicht ausgeglichen werden: Nämlich Bewegungsmangel.

    Ausreichende Bewegung als fixer Bestandteil des Alltags kann das Risiko, an Herzinsuffizienz und vielen weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, wesentlich reduzieren.

    Eine ältere Frau mit geschlossenen Augen, die sich mit beiden Händen auf ihr Herz greift.(c) AdobeStock
    Ausreichende Bewegung kann das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, wesentlich reduzieren.

    Gehen, laufen oder fahren sie mit dem Fahrrad ein Herz

    Die World Heart Federation hat zum „World Heart Day” eine Initiative für mehr Bewegung gestartet, und Boehringer Ingelheim unterstützt den guten Gedanken: Möglichst viele Menschen sollen eine eigene [zumindest annähernd] herzförmige Strecke in ihrer jeweiligen Heimatstadt zusammenstellen, diese abgehen, laufen oder mit dem Fahrrad fahren und dabei mit einer Tracking-App aufzeichnen. Das Ergebnis als Screenshot der Strecke kann dann zusammen mit Fotos und Selfies, etwa vor Wahrzeichen und markanten Plätzen entlang Strecke, auf der Website der Initiative hochgeladen werden. Zusammen machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so weltweit die Bedeutung und den positiven Effekt von Bewegung im Alltag deutlich.

    Die Einladung, sich daran zu beteiligen, gilt für alle Menschen, die ein persönliches Zeichen für Herz-Gesundheit setzen wollen – und die bei der gesunden Bewegung ihre Stadt einmal aus einer neuen Perspektive erleben wollen und diese Wege mittracken. Die daraus entstehenden Aufnahmen der Wegstrecken machen das Anliegen Herzgesundheit sichtbar. Zugleich wird damit unterstrichen, wie wichtig für uns alle die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Apparates ist, egal wo wir leben.

    Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechtzeitig behandeln

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich die häufigste Todesursache – im Jahr 2019 starben etwa 32.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dazu gehören Erkrankungen der Herzkranzgefäße – mit dem Herzinfarkt als schlimmster Ausprägung – Erkrankungen der Herzklappen und des Herzrhythmus. Viele dieser Erkrankungen könnten im Vorfeld behandelt oder sogar vermieden werden. „Risikofaktoren sollten so bald wie möglich erkannt und rechtzeitig behandelt werden, damit schwere Herzerkrankungen gar nicht oder viel später auftreten“, erklärt Kardiologe Christian Hengstenberg von der MedUni Wien, der auch zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen rät.

    „Erkrankungen des Herzens werden mit steigendem Alter deutlich häufiger und nehmen in der Gesellschaft zu, auch, weil die Bevölkerung immer älter wird. Doch es handelt sich nicht um eine reine Alterserscheinung„, erklärt Hengstenberg. Obwohl 60 Prozent aller vorzeitigen Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sich bei Personen über 65 Jahren ereigneten, entfielen dennoch 2019 laut Angaben des Sozialministeriums deutlich über eine Million Krankenstandstage auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Aus Sicht des Kardiologen ist eine bestmögliche Versorgung der Herzen der Bevölkerung eine unbedingte und prioritäre Notwendigkeit: „Einerseits ist es wichtig, die verschiedenen Herzerkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Aber es ist auch besonders bedeutsam, Risikofaktoren so rechtzeitig zu behandeln, dass die Herzerkrankungen gar nicht oder viel später auftreten.“ Zwar besteht in Österreich eine gute Abdeckung mit Krankenhäusern und niedergelassenen Kardiologinnen und Kardiologen, aber durch die Corona-Pandemie war es zuletzt schwieriger, einen Termin bei einem•einer Herzspezialist•in zu bekommen.

    Die Hände einer Ärztin, die ein rotes Herz hält, Stichwort World Heart Day.(c) AdobeStock
    Ab 50 sollte jede und jeder von uns regelmäßig auch seine Herzgesundheit checken lassen.

    Ab 50 sollte man regelmäßige Herzchecks durchführen lassen

    Warum es wichtig ist, auf Warnzeichen zu achten: „Manchmal werden Zeichen für Herzerkrankungen als ‚normaler‘ Alterungsprozess angesehen. Sofern es dann aber zu einem schweren Ereignis, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt kommt, ist es in der Rückschau für uns Herzspezialisten manchmal wirklich sehr bedauerlich. Dies insbesondere, da wir in der Kardiologie häufig sehr gute Behandlungsmöglichkeiten anzubieten haben.“

    Durch nicht erkannte und nicht behandelte Herzerkrankungen wird in der Regel auch die Sterblichkeit deutlich beeinflusst. Daher plädiert Hengstenberg für ein rechtzeitiges Erkennen und Behandeln der Risikofaktoren und für regelmäßige ambulante Besuche in kardiologischen Einrichtungen. „Ähnlich wie bei der Darmspiegelung ist zu empfehlen, ab einem Alter von 50 Jahren regelmäßige Herzchecks durchführen zu lassen, um die eigene Gesundheit präventiv im Griff zu haben.“

    Service | Hintergrund

    Boehringer Ingelheim liegt alles, was Gesundheit fördert, buchstäblich am Herzen. So wie die Initiative „Making More Health“ für mehr Gesundheit weltweit ist auch das Projekt zum World Heart Day ein ganz konkretes Ergebnis dieser Haltung. Damit zeigt Boehringer Ingelheim Wege zu gesundem Lebensstil auf und unterstützt Mittel und Instrumente, mit welchen jede und jeder Einzelne einfach und zugleich zielorientiert die Gesundheit im Alltag stärken kann.

    Mehr Informationen dazu finden sie unter https://diabetesherz.at/weltherztag.

    Quellen

    (1) Health Policy Partnership. Heart failure policy and practice in Europe. Abrufbar unter: https://www.healthpolicypartnership.com/app/uploads/Heart-failure-policy-and-practice-in-Europe.pdf. Letzter Aufruf: September 2022.

    (Bilder: AdobeStock)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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