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    Home»Freizeit & Reise»Wohnen»Das smarte zu Hause – wenn die moderne Technik daheim einzieht
    Jemand, der vor einem smarten Haus stehend mit seinem Handy diverse Einstellungen steuert. (c) Pixabay.com

    Das smarte zu Hause – wenn die moderne Technik daheim einzieht

    30. Sep. 20194 Mins Lesezeit

    Wohnen wird smarter. Oder anders formuliert: Schlaue – vernetzte – Hilfsmittel sollen bzw. werden uns künftig mehr und mehr den Alltag erleichtern. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl guter Produkte am Markt, die hochentwickelt sind und vielfältig in den Tagesablauf eingreifen können. Was spricht für und was gegen das smarte zu Hause?

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Smart Home Systeme
    Das smarte zu Hause – Macht es uns träge?
    Der Preis für den Komfort
    Fazit zum intelligenten Wohnen


    Smart Home Systeme

    Da ist zum Beispiel Amazon mit seiner Alexa und einer Vielzahl an kompatiblen Produkten, die smart eingebunden werden können. Mit Sprache, per App oder Fernbedienung lassen sich beispielsweise jetzt schon Licht, Heizung, Musik, Fernseher, Tür, Überwachung, Telefon oder sogar jede einzelne Steckdose einfach bedienen. Die Installation dauert nicht einmal fünf Minuten, und selbst unerfahrene können die smarte Technologie leicht installieren.

    Eine große Anzahl von Anbietern buhlt um Kunden. Die ganzen Smart Home Systeme können uns im Haushalt entlasten und viel Arbeit abnehmen. Dabei stellt sich natürlich generell die Frage: Brauchen wir diese Geräte wirklich? Die Antwort darauf muss natürlich jeder für sich selbst finden. Ganz klar ist, dass die unterschiedlichsten Geräte uns viel Arbeit ersparen und abnehmen können.

    Oder anders gesagt, sie machen unser Leben bequemer, komfortabler. Denn jetzt müssen sie nicht mehr von der Couch aufstehen, sondern können einfach wie oben erwähnt etwa Alexa sagen, dass zum Beispiel der Fernseher aufgedreht werden soll – solche „Befehle“ funktionieren jetzt schon, obwohl wir uns gerade erst am Anfang dieser Entwicklung befinden.

    Smart Assistant. (c) Pixabay.com
    Geräte wie beispielsweise Alexa von Amazon können heute schon mittels Spracheingabe zB das Licht oder den Fernseher einschalten.

    Das smarte zu Hause – Macht es uns träge?

    Eine „Gefahr“ besteht aber durchaus darin, dass uns diese smarten Helfer einfach träge machen und wir uns dadurch [noch] weniger bewegen. Denn tatsächlich müssen wir nicht mehr aufstehen. Der Fernseher reagiert auf unsere Stimme, genauso wie das Licht oder der Türöffner. Selbst die Kaffeemaschine und der Wecker hören fortan auf unsere Stimme.

    Allerdings bieten wiederum gerade diese Möglichkeiten Menschen, die im Alltag eingeschränkt sind, große Vorteile. Wer beispielsweise eine Gehbehinderung hat oder Leiden, die die eigene Bewegung einschränken, wird mit den intelligenten Produkten eine unglaubliche Hilfe finden, die seinen/ ihren Alltag erleichtert.

    Nützlich kann es auch sein, wenn wir quasi am anderen Ende der Welt sind oder „nur“ im Büro sitzen und von dort aus das Licht oder die Heizung in unserer Wohnung einschalten möchten. In diesem Fall können wir die smarte Technik einfach über unser Smartphone bedienen. Dank einer einfachen App eine Sache von Sekunden.

    Unter dem Strich gesagt, brauchen wir diese Geräte – zumindest solange wir gesund sind – nicht wirklich. Ob wir nun für ein paar Sekunden aufstehen, die paar Schritte zum Lichtschalter gehen oder im Sitzen in ein Gerät unseren Wunsch nach mehr Licht sprechen, ist eigentlich lediglich eine Frage der Bequemlichkeit. Denn am Ende des Tages kann uns diese Technik wie gesagt in der Tat sehr träge machen. Mit ihr fällt immer mehr „natürliche“ Bewegung aus unserem Alltag einfach weg, was wir wiederum schweißtreibend im Fitnessstudio nachholen müssen – denn wir wissen ja: wer rastet, der rostet.

    Der Preis für den Komfort

    Alles was uns die smarte Technik bringt, hat natürlich auch seinen Preis. Auf der einen Seite die Anschaffung. Die ist allerdings erstaunlich günstig. Der langfristige Preis ist dagegen aber wesentlich höher. Denn mit der smarten Technologie können wir so einfach überwacht werden, wie nie, Stichwort #gläsernerMensch. Und das von den Anbietern völlig legal. Selbst die Strafverfolgungsbehörden nutzen bereits die smarte Technik zum Abhören.

    Problematischer sind aber die Hacker, die mit wenig Aufwand auf die Systeme zugreifen können. Wer sich für die Helferlein im Haushalt entscheidet, verliert damit ein Stück seine Privatsphäre. Das muss jedem ebenfalls bewusst sein.

    Ein Mann mit einem Tablett, darum herum diverse Einstellungs-Icons als Symbol für die Steuerung eines smarten zu Hauses. (c) Pixabay.com
    Mittlerweile kann man schon sehr viel mittels App am Smartphone oder Tablet steuern.

    Fazit zum intelligenten Wohnen

    Smartes Wohnen ist auf jeden Fall sinnvoll und nützlich für Menschen mit Behinderungen oder Menschen mit ähnlichen Leiden, die sie im normalen Alltag in ihrer Bewegung eingeschränkt. Dann kann diese Technik das Leben im eigenen Haus mit Sicherheit sinnvoll ergänzen und vielfach erleichtern.

    Ansonsten muss aber jeder für sich selbst entscheiden, wie sinnvoll so etwas sein kann und welchen Preis er am Ende dafür bezahlen möchte.

    (Bilder: Pixabay.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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