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    Home»Freizeit & Reise»Wohnen»So können clevere Tricks und smarte Technik das zu Hause schützen
    Die Hand eines Einbrechers, der mit einer Zange ein Fenster aufbricht. (c) Pixabay.com

    So können clevere Tricks und smarte Technik das zu Hause schützen

    20. Okt. 20204 Mins Lesezeit

    Haus- und Wohnungseinbrüche zählen weltweit zu den häufigsten Kriminaldelikten. Gerade in der dunklen Jahreszeit häufen sich die Vorfälle, denn die früh einsetzende Dämmerung bietet Langfingern Schutz, um unbeobachtet auf Streifzug zu gehen. Alexander Hauk, Sprecher der Smartfrog & Canary Group, einem führenden Technologieunternehmen im Bereich Heimüberwachung, verrät, wie einfache Tricks und smarte Technik das zu Hause vor Einbrüchen schützen können. Sein Fazit: „Jede und jeder kann etwas tun, um sein zu Hause sicherer zu machen.“

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Herbst- und Winterzeit ist Einbruchszeit
    Überwachungskameras für mehr Sicherheit zu Hause
    Nicht allein auf die „smarte Technik“ verlassen

    Herbst- und Winterzeit ist Einbruchszeit

    November, Dezember, Jänner, Februar: Viele Einbrüche entfallen auf diese vier Monate bzw. etwas „drastischer“ formuliert: die Zahl der Einbrüche steigt in dieser Zeit um bis zu 40 Prozent. Wegen der frühen Dunkelheit wird das Licht zu Hause oft schon am späten Nachmittag angeschaltet. „Bleiben Häuser und Wohnungen dunkel, ist das Interesse von potenziellen Einbrechern geweckt. Mit einem Klingeltest prüfen die Diebe, ob jemand zu Hause ist“, erklärt der Unternehmenssprecher. Zeitschaltuhren an Lampen, Radios und TV-Geräten können Anwesenheit ganz einfach und ohne viel Aufwand vortäuschen und so Abhilfe schaffen.

    Ein weiteres Risiko stellen offene Türen oder gekippte Fenster dar. Selbst bei kurzer Abwesenheit empfiehlt der Experte deshalb, sie zu verschließen. Vor allem ältere Fenster und Türen lassen sich leicht mit einem Schraubenzieher aufhebeln. Hier können nachrüstbare, einbruchhemmende Metallverstärkungen für mehr Sicherheit sorgen.

    Auch mit moderner Technologie wie dem Internet der Dinge [IoT] kann Einbrechern das Leben schwer gemacht werden. Bei IoT geht es darum, die Gegenstände des täglichen Gebrauchs „intelligenter“ zu machen, indem man sie mit dem Internet verbindet – zum Beispiel mittels einer App und eines Cloud-Service. So lassen sich Tür- und Fensterkontakte beispielsweise einfach per Smartphone steuern, oder auch die Beleuchtung lässt sich bequem mit wenigen „Klicks“ von unterwegs aus über das Smartphone regulieren. Ebenfalls erhältlich sind intelligente Türschlösser und Rauchmelder, die gleichzeitig Alarmgeber sind und per Push-Benachrichtigung oder eMail über einen Einbruch informieren.

    Ein Einbrecher mit einem Brecheisen, daneben eine Hand mit einem Smartphone, auf dem die Szene zu sehen.(c) Pixabay.com
    Überwachungskameras mit Bewegungsmelder, die via Internet und App mit dem Smartphone verbunden sind, zeigen einen Einbruch an und man kann umgehend die Polizei verständigen.

    Überwachungskameras für mehr Sicherheit zu Hause

    Darüber hinaus sind natürlich auch Überwachungskameras eine gute Möglichkeit, um das eigene zu Hause sicherer zu machen. Laut Polizei führt bereits die bloße Sichtbarkeit einer Kamera zu einer geringeren Einbruchgefahr. Moderne IP-Kameras haben mittlerweile HD-Auflösung und sind mit Bewegungsmelder, Alarmfunktion sowie Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet. Damit können die Nutzerinnen und Nutzer dank Live-Streaming über das Internet jederzeit und von überall in die eigenen vier Wände sehen, hören und sprechen. „Sobald sich zu Hause etwas bewegt, erhält man eine Benachrichtigung auf sein Smartphone. Sollten sich Fremde Zutritt verschaffen, kann man in diesem Fall sofort die Polizei verständigen„, erklärt Hauk.

    Gerade im Bereich der Überwachungskameras hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan – nicht zuletzt was Qualität und Preis betrifft. So gibt es Indoor-Kameras, die neben einem Bewegungsmelder auch über eine intelligente Alarmfunktion sowie Personenerkennung und Weitwinkellinsen für einen guten Überblick über das Geschehen verfügen. Zusätzlich enthalten diverse Modelle auch noch eine sehr laute Sirene – Untersuchungen haben gezeigt, dass ein sehr lauter schriller Ton in der Regel jeden Einbrecher vertreibt – und prüfen Luftqualität [Stichwort Rauchmelder], Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

    Selbstredend, dass es natürlich auch Kameras gibt, die auf Grund ihrer Wetterbeständigkeit sowohl innen als auch außen aufgestellt werden können. Für den Fall, dass es einmal zu einem Stromausfall kommen sollte, verfügen die meisten Kameras zusätzlich zu einem normalen Stromanschluss auch einen eingebauten Akku. Und die Top-Modelle liefern mittlerweile scharfe Videos in HD-Qualität – dank automatischer Nachtsicht selbstverständlich auch im Dunkeln.

    Eine Indoor-Überwachungskamera auf einem kleinen Tischchen.(c) Canary Connect, Inc.
    Die Indoor-Kamera Canary View verfügt neben einem Bewegungsmelder auch über eine intelligente Alarmfunktion sowie Personenerkennung. Eine 147-Grad-Weitwinkellinse gibt einen guten Überblick auf das Geschehen. Die Internet-Kamera liefert Video-Daten in HD-Qualität.

    Nicht allein auf die „smarte Technik“ verlassen

    Trotz Überwachungskamera: Bei längerer Abwesenheit sollten alle Hinweise darauf vermieden werden, dass gerade niemand zu Hause ist. Besonders auffällig ist ein überquellender Briefkasten. Deshalb ist es unbedingt ratsam, Bekannte, Freunde oder Nachbarn um eine regelmäßige Leerung zu bitten und Abos wie beispielsweise die Tageszeitung während der Urlaubstage abzubestellen. Vorsicht ist auch bei der eigenen Ansage auf dem Anrufbeantworter oder bei Postings auf Social-Media-Kanälen geboten. Denn über diesen „Umweg“ können Diebe herausfinden, wann und wie lange niemand zu Hause ist.

    Damit Einbrecher erst gar nicht in die eigenen vier Wände eindringen können, sollten auch Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern nicht in der Nähe von Fenstern und Balkonen stehen. Solche Gegenstände können Einbrechern als Einstiegshilfe nützlich sein.

    Wertsachen sollten auch im eigenen zu Hause nicht sichtbar und leicht zugänglich aufbewahrt, sondern – am besten in einem Safe – sicher verstaut werden. Hauk empfiehlt, wertvolle Gegenstände oder Dokumente, die nur selten gebraucht werden, in einem Bankschließfach zu lagern. Und für den Fall des Unglücksfalles ist es ratsam, von allen wertvollen Gegenständen ein Foto zu machen und diese bei einem Cloud-Service zu speichern.

    (Bilder: Pixabay.com (2x), Canary Connect, Inc.)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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