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    Home»Studien»Gesundheitsstudie: Österreicher möchten mehr für Gesundheit tun
    EKG-Linien mit einem roten Herz darüber. (c) Pixabay.com

    Gesundheitsstudie: Österreicher möchten mehr für Gesundheit tun

    24. Sep. 20194 Mins Read

    Das Thema Gesundheit hat in Österreich einen sehr hohen Stellenwert. Doch ebenso groß ist der Bedarf an Unterstützung bei der Gesundheitsvorsorge. Zu diesem Ergebnis gelangt die aktuelle Generali Gesundheitsstudie 2019, die die Generali Versicherung unter 1.000 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 20 bis 60 Jahren durchgeführt hat.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Gesundheitsstudie offenbart Hemmschwellen für gesünderen Lebensstil
    Sport und Ernährung im Fokus
    Work-Life-Balance für 96 Prozent wesentlich
    Zeitmangel verhindert mehr Gesundheitsvorsorge
    Änderung des Lebensstils nur kurz erfolgreich
    Großer Zuspruch für ärztliche Serviceleistungen
    Service


    Gesundheitsstudie offenbart Hemmschwellen für gesünderen Lebensstil

    Dr. Martin Sturzlbaum, Chief Insurance Officer Leben/ Kranken der Generali Versicherung, sagt dazu: „Die Gesundheit hat für Frau und Herrn Österreicher mit 95 Prozent eine sehr große Bedeutung. 83 Prozent achten auf einen gesunden Lebensstil. Zufrieden sind die Konsumentinnen und Konsumenten damit jedoch nicht. Der Anteil jener, die gerne mehr für ihre Gesundheit tun möchten, beträgt nämlich 85 Prozent.

    Die große Herausforderung für die meisten Österreicherinnen und Österreicher liegt darin, Gesundheitsaktivitäten in den Alltag zu integrieren. Zeitmangel, Stress und fehlende Motivation werden dabei als große Hemmschwellen genannt.“

    Ein Teller mit Müsli und Bananenstücken. (c) Pixabay.com
    Zu einem gesünderen Lebensstil gehört – neben Sport und Bewegung – auch eine gesunde Ernährung. Und die beginnt natürlich mit einem gesunden Frühstück!

    Sport und Ernährung im Fokus

    Die Generali Gesundheitsstudie zeigt, dass die meisten Befragten mit dem Begriff „Gesundheit“ spontan eine gesunde Ernährung (28 Prozent) verbinden, gefolgt von Sport und Bewegung (20 Prozent). An den eigenen Hausarzt oder auch an eine regelmäßige Vorsorge denken deutlich weniger – nur jeweils sechs Prozent.

    Konkret nach den einzelnen Gesundheitsmaßnahmen gefragt, liegen Sport und Bewegung mit 61 Prozent an erster Stelle, gefolgt von einer bewussten Ernährung mit 53 Prozent. Vorsorgeuntersuchungen bzw. regelmäßige Arztbesuche belegen mit 21 Prozent den dritten Platz.

    Work-Life-Balance für 96 Prozent wesentlich

    Neben Bewegung und Ernährung gelten auch Schlafgewohnheiten, Rauchverhalten und die Vermeidung von Stress als wichtige Einflussfaktoren auf einen gesunden Lebensstil. Eine Balance zwischen Arbeits- und Privatleben ist 96 Prozent der Befragten wichtig. Ebenso spielt die mentale (psychische) Gesundheit für 92 Prozent eine große Rolle.

    Zeitmangel verhindert mehr Gesundheitsvorsorge

    85 Prozent der Befragten Personen würden gerne mehr für ihre Gesundheit tun, scheitern aber zumeist an Zeitmangel (50 Prozent), eingefahrenen Alltagsgewohnheiten (45 Prozent), beruflichen Faktoren (35 Prozent), Stress (31 Prozent) oder schlicht und ergreifend an Motivationsproblemen (30 Prozent).

    Nur ein Viertel der Befragten ist mit der eigenen Balance zwischen Arbeits- und Privatleben sehr zufrieden. 65 Prozent denken in Stresssituationen zu wenig an Entspannungsmöglichkeiten bzw. kennen keine Methoden, die ihnen helfen, mit Stress entsprechend umzugehen bzw. adäquat abzubauen.

    Die Gesundheitsstudie zeigt: Stress ist oft der Hemmschuh für ein gesünderes Leben. (c) Pixabay.com
    Die Gesundheitsstudie zeigt: Zeitmangel und Stress sind oft ein großer Hemmschuh für einen gesünderen Lebensstil mit mehr Sport und Bewegung.

    Änderung des Lebensstils nur kurz erfolgreich

    Immerhin 83 Prozent haben sich schon zumindest einmal vorgenommen, ihren Lebensstil gründlich zu ändern und gesünder zu leben, Stichwort gute Vorsätze. Dauerhaft und nachhaltig erfolgreich waren davon jedoch nur 27 Prozent. Bei 54 Prozent haben sich nach einer gewissen Zeit wieder alte Gewohnheiten eingeschlichen und 19 Prozent konnten gar keine Änderung herbeiführen.

    Ähnliche Ergebnisse liefert die Generali Gesundheitsstudie 2019 auch in Bezug auf das Rauchen: Rund drei Viertel der befragten (Gelegenheits-)Raucher – 29 Prozent sehen sich als Raucher, 12 Prozent als Gelegenheitsraucher – haben zumindest einmal, jeder Zweite schon mehrfach versucht, das Rauchen aufzugeben. Doch für 44 Prozent hat es in vielen Situationen einfach gefehlt. 30 Prozent haben die Entspannung beim Rauchen vermisst und 23 Prozent den Spaß.

    Großer Zuspruch für ärztliche Serviceleistungen

    60 Prozent der Befragten empfinden die Wartezeit bei Ärzten als zu lange. Diese beträgt durchschnittlich 32 Minuten. Eine digitale bzw. telefonische Beratung oder Betreuung durch einen GesundheitsCoach begrüßen 61 Prozent der Befragten.

    Rund zwei Drittel wünschen sich nicht erst bei medizinischen Problemen, sondern bereits bei der Gesundheitsvorsorge Unterstützung durch einen Spezialisten. So geben 67 Prozent an, sich nicht (ganz) sicher zu sein, ob ihr Ernährungsstil passt und ein Drittel ist sich unsicher, ob ihr Bewegungs- bzw. Sportprogramm das Richtige ist.

    67 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sprechen sich für eine ärztliche Zweitmeinung zu einem Befund aus. 91 Prozent wünschen sich eine objektive Empfehlung für einen Spezialisten bzw. Therapeuten, wenn sie zu einem verwiesen werden. Auch einen Abgleich eines verschriebenen Medikaments mit anderen Arzneimitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln begrüßen 84 Prozent der Befragten.

    Service

    Sämtliche Details und Ergebnisse der Generali Gesundheitsstudie 2019 können sie HIER als Pdf downloaden.

    Im Rahmen der Studie wurden in Zusammenarbeit mit dem Marketagent.com 1.000 Österreicherinnen und Österreicher im Alter zwischen 20 und 60 Jahren mittels Online-Erhebung befragt.

    (Bilder: Pixabay.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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