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    Home»Freizeit & Reise»Wohnen»Die Zukunft des Wohnens – 5 Tipps für den Einstieg ins Smart Home
    Ein Mann mit einem Tablet, mit dem er sein Smart Home steuert. (c) AdobeStock

    Die Zukunft des Wohnens – 5 Tipps für den Einstieg ins Smart Home

    26. Aug. 20224 Mins Lesezeit

    Smartes Wohnen gewinnt dank der vielen Vorteile, die es mit sich bringt, immer mehr an Attraktivität. Doch auf den ersten Blick stellt sich dann doch die eine und andere Fragen: Für wen ist ein solches System eigentlich geeignet? Wie aufwändig ist der Einbau? Lässt sich mein zu Hause auch nachträglich zum Smart Home um- bzw. aufrüsten? Wird Fachwissen benötigt? Die gute Nachricht dabei: der Start in ein intelligentes zu Hause ist kein Hexenwerk. Wir haben in Kooperation mit dem Smart-Home-Experten Rademacher fünf Tipps zusammengestellt, die Aufschluss darüber geben, wie der Einstieg gelingt. Es ist alles andere als kompliziert und für jede•n gibt es die passende Lösung.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Tipp 1: Mit den Möglichkeiten vertraut machen
    Tipp 2: Konkrete Wünsche bestimmen
    Tipp 3: Klein anfangen
    Tipp 4: Fachmeinung einholen
    Tipp 5: Auf einen Anbieter setzen


    Tipp 1: Mit den Möglichkeiten vertraut machen

    Smart Home ist nicht gleich Smart Home. Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, das eigene zu Hause durch Automation „intelligent“ zu machen. Jeder Mensch hat – je nach Lebensphase, Wohnsituation oder Alltagsbedarf – individuelle Bedürfnisse. Der erste Schritt zum eigenen Smart Home ist es, Informationen einzuholen: Was soll im Zentrum stehen? Welche Abläufe sollen vereinfacht werden? Sollen nur ein paar Funktionen nachgerüstet werden oder soll ein gesamtes System im Haus bzw. in der Wohnung integriert werden?

    Funkbasierte Systeme beispielsweise eignen sich sowohl zum nachträglichen Einbau in älteren Häusern oder Wohnungen, sind aber auch in Neubauten eine nachhaltige Lösung, denn sie können auch nach Jahren noch nach Bedarf flexibel erweitert und verändert werden – ganz ohne Renovierungs- bzw. Umbauarbeiten.

    Die Hände eines Mannes, der ein virtuelles Smart Home "hält".(c) AdobeStock
    Smart Home „verspricht“, die gesamte Haus- bzw. Wohnungstechnik zentral von einer App aus zu steuern. Je nach Lebensphase machen mehr oder weniger Funktionen Sinn.

    Tipp 2: Konkrete Wünsche bestimmen

    Nach dem ersten Überblick gilt es, sich mit dem eigenen Bedarf und seinen Wünschen auseinander zu setzen. Steht Energie sparen im Mittelpunkt der Entscheidung, das zu Hause smart zu machen? Dann bietet sich ein Raumthermostat an sowie eine Heizungs- und Rollladensteuerung. Ist die Wahl gefallen, um an Sicherheit zu gewinnen? Hier bieten sich Fenster-/ Türkontakte, Überwachungskameras und Bewegungsmelder an, die Veränderungen wahrnehmen und diese per App direkt an die Bewohner•in senden.

    Soll das Smart Home zu mehr Komfort beitragen? Dann ist sicher der Start mit einer zentralen Steuerung der Beleuchtung das Richtige. Oder auch die Installation von automatischem Sicht- und Sonnenschutz, sodass sich morgens zum Beispiel die Rollläden zur Aufstehzeit selbstständig öffnen und sie niemand mehr über das Ziehen am Gurt bewegen muss.

    Tipp 3: Klein anfangen

    Es muss zum Start nicht gleich das Komplettpaket sein. Um in die Smart Home Welt einzutauchen, ist kein umfassendes intelligentes Wohnkonzept erforderlich. Stand Alone Lösungen sind der ideale Einstieg ins Smart Home. Ob Sicht- und Sonnenschutz, Beleuchtung oder Sicherheitsvorkehrungen: Oft ist es ein einzelner Bereich, der den Ausschlag gibt, sich smarte Lösungen ins Haus zu holen. Ein elektrischer Gurtwickler automatisiert etwa die Rollläden, was wiederum zentral über eine App gesteuert werden kann. Haben sie sich erst einmal an den Komfort smarter Anwendungen gewöhnt, entscheiden sich viele Haus- und Wohnungsbesitzer•innen dann oft für den Einstieg in ein umfassendes Smart Home System.

    Tipp 4: Fachmeinung einholen

    Die Smart Home Welt ist groß und mit ihr auch die Optionen und Möglichkeiten. Da entstehen viele Fragen. Bei Unsicherheiten ist es daher ratsam, eine Fachberatung zu suchen. Für die breite Palette an Smart Home Produkten gibt es mittlerweile sehr viele speziell geschulte Fachbetriebe, die individuell beraten können und für jeden Bedarf das passende Paket schnüren. Die Möglichkeiten, mit verschiedenen smarten Einstellungen das Leben [noch] schöner und einfacher zu gestalten, sind vielfältig: Licht dimmen, Rollläden automatisch runterfahren, leise Musik setzt ein – und schon kann das »smarte« Candle Light Dinner oder der gemütliche Fernsehabend beginnen.

    Ausschnitt: der Finger eines Mannes, der auf ein Tablet tippt, um die Heizung zu steuern.(c) AdobeStock
    Oft beginnt der Einstieg ins Smart Home mit einem Teilbereich wie beispielsweise der Steuerung der Heizung.

    Tipp 5: Auf einen Anbieter setzen

    Bei der Kombination von Produkten verschiedener Smart Home Anbieter kann es schnell zu Kompatibilitätsproblemen kommen, die für Frust sorgen und oft zu teuren Nachkäufen führen. Daher ist es ratsam, sich besonders beim Einstieg ins smarte Wohnen für das Angebot eines einzigen Anbieters zu entscheiden. Viele Hersteller bieten auch ausgewählte Produkte anderer Produzenten mit an, die dann problemlos zum Smart Home System passen. Aber nicht zuletzt dafür holen sie sich ja Rat und Informationen bei „ihren“ Smart Home Expert•innen.

    (Bilder: AdobeStock)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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