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    Home»Körper & Geist»Mit regelmäßiger Vorsorge lebensgefährlichen Herzinfarkten vorbeugen
    Ein alter Mann kniet sich, auf einem Gehstock gestützt, vor Schmerzen in der Herzgegend nieder, dahinter eilt eine alte Frau zu Hilfe. (c) AdobeStock

    Mit regelmäßiger Vorsorge lebensgefährlichen Herzinfarkten vorbeugen

    9. Jan. 20236 Mins Lesezeit

    Um das Alter sorgenfrei genießen zu können, ist Gesundheit das wertvollste Gut. So sagt schon ein Sprichwort „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Regelmäßige Check-Ups sollten so selbstverständlich sein wie das Zähneputzen. Und doch vernachlässigen viele ihre Vorsorge-Routine. Besonders in puncto kardiovaskuläre Prävention kennen zu wenige Patient•innen ihr persönliches Risiko, obwohl die Koronare Herzkrankheit [KHK] Hauptursache für Herzinfarkte oder Herzinsuffizienzen ist.

    Dabei sind wenige potenziell tödlich verlaufende Krankheiten so gut präventiv zu behandeln wie die KHK. Für neun von zehn Herzinfarkten sind kontrollierbare Faktoren verantwortlich. Wenn sie ihre Risikofaktoren kennen, können sie vorbeugend etwas für ihre Gesundheit tun. Das auf Künstliche Intelligenz [KI] in der Medizin spezialisierte Unternehmen Exploris Health AG hat sein erstes Produkt, den Cardio Explorer, genau dieser Indikation gewidmet.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Check-Up trotz Beschwerdefreiheit?
    Infarkt-Vorstufe: Was ist die Koronare Herzkrankheit?
    Wer sollte einen Check-Up durchführen?
    Herzinfarkt sicher vorbeugen – Vorsorgeuntersuchungen im Vergleich
    Ablauf des Check-Ups mit dem Cardio Explorer


    Check-Up trotz Beschwerdefreiheit?

    Viele Menschen würden ihren Gesundheitszustand bis auf ein paar Kleinigkeiten als recht gut einstufen. Besonders, wenn nichts ernsthaft Probleme bereitet. Genau hier liegt die Crux: Viele Herzerkrankungen kündigen sich nicht offensichtlich an. Ganz im Gegenteil: 45 Prozent aller Herzinfarkte verlaufen asymptomatisch. Einen Schmerz in der Brust als sicheren Indikator verspürt somit nicht jeder. Bei Frauen liegt der Anteil von Herzinfarkten, die symptomlos ablaufen, sogar bei 66 Prozent.

    Auch Patient•innen, die an Diabetes leiden, sind oft symptomlos und werden deshalb erst spät erkannt. Daher ist es besonders bei Erkrankungen mit komplexer Symptomatik, die von zahlreichen Risikofaktoren begünstigt werden, umso sinnvoller, sein individuelles Risiko ermitteln zu lassen. Denn Beschwerdefreiheit bedeutet nicht zwangsläufig Gesundheit. Anstelle von Sorgen und Ängsten um den eigenen Gesundheitszustand, erhält man Gewissheit und die Möglichkeit, frühzeitig präventive Maßnahmen einzuleiten – denn die KHK ist behandelbar und die Patient•innen bleiben leistungsfähig.

    Die Hände einer Ärztin, die ein Herz in ihren Händen hält.(c) AdobeStock
    Bei Herzgesundheit gilt – wie sonst auch: frühzeitige und regelmäßige Prävention ist besser als Krankheit und Therapie.

    Infarkt-Vorstufe: Was ist die Koronare Herzkrankheit?

    Die Herzkranzgefäße versorgen den Herzmuskel mit Sauerstoff. Wenn diese sich aufgrund von Ablagerungen verengen, sprechen Mediziner•innen von einer Koronaren Herzkrankheit. Verschiedene Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel oder falsche Ernährung begünstigen das Entstehen von Ablagerungen. Zudem spielen auch das Alter, das Gewicht, das Geschlecht sowie eventuelle Vorerkrankungen oder familiäre Vorbelastungen eine Rolle. Zieht man bereits diese Fülle potenzieller Risiken in Betracht, ist ein Check-Up ratsam, um sein aktuelles Risiko einer KHK in Erfahrung zu bringen.

    Eine KHK kann akut auftreten oder chronisch sein. Bei der akuten Form kommt es zu einem Herzinfarkt, weil ein Verschluss durch ein Blutgerinnsel in einer oder in mehreren Koronararterien auftritt. Der Herzinfarkt ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu einer anhaltenden Minderversorgung des Herzmuskels mit Blut kommt. Ohne rasche und wirksame Hilfe stirbt der•die Patient•in. Und wenn er•sie überlebt, kommt es im nicht mehr durchbluteten Teil zu einer Schädigung des Herzmuskels.

    Die gute Nachricht: Kaum einem anderen schweren Krankheitsbild ist mittels Vorsorge-Untersuchung und der Umstellung von Lebensgewohnheiten so gut vorzubeugen, wie der KHK und damit einhergehend dem Herzinfarkt. Bedenkt man, dass 70 Prozent aller Herzinfarkte Folgen der KHK sind, wird schnell deutlich, wie groß das Präventionspotenzial ist. Mit regelmäßigen Check-Ups erlangen Patient•innen Gewissheit und Handlungsmöglichkeiten. Denn die Diagnose KHK bedeutet keineswegs eine grundlegende Einschränkung der Lebensqualität. 

    Wer sollte einen Check-Up durchführen?

    Grundsätzlich gilt: Vorsorge kann Leben retten – auch in jüngeren Jahren und insbesondere im Bereich der KHK. Mit einem Check-Up können Patient•innen die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu erleiden, rechtzeitig erkennen. Regelmäßige Check-Ups bringen Sicherheit und Gewissheit. Für allgemein gesunde Menschen ohne nennenswerte Risikofaktoren empfiehlt sich der Check-Up für die Koronare Herzerkrankung ab 50 Jahren alle ein bis zwei Jahre. Mit zunehmendem Alter ist es ratsam, die Untersuchungszeiträume engmaschiger werden zu lassen. Bei Risikofaktoren für eine Koronare Herzerkrankung wie etwa Übergewicht, Rauchen, übermäßigem Alkoholkonsum oder auch familiären Vorbelastungen, ist es sogar sinnvoll, das individuelle Risiko noch früher einstufen und regelmäßig überwachen zu lassen.

    Herzinfarkt sicher vorbeugen – Vorsorgeuntersuchungen im Vergleich

    Vorsorge kann Leben retten. Allerdings: Nicht jede Untersuchung ist sinnvoll. So hat im Fall der KHK das klassische Belastungs-EKG [auch Stress-EKG genannt] lange Zeit die Vorreiterrolle in der Diagnostik innegehabt. Für die Messung des Herzrhythmus und der sicheren Diagnose eventueller Herz-Rhythmus-Störungen ist das Belastungs-EKG als Methode gut geeignet. Es ist jedoch nicht geeignet, um eine Koronare Herzkrankheit zu identifizieren und wird daher von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie [ESC] auch nicht mehr empfohlen. Neben einer zu tiefen Sensitivität erfordert dieses Verfahren auch körperliche Belastung und ist zeitintensiver für Patient•innen.

    Deutlich besser schneidet hier die CT [Computertomographie], ein bildgebendes Verfahren, ab. Abgesehen von der mindestens 45-minütigen Untersuchungsdauer entstehen hier jedoch auch erheblich höhere Kosten und Patient•innen sind einer Strahlenbelastung ausgesetzt. Zudem ist das Verfahren üblicherweise in der Primärversorgung und im Check-Up nicht verfügbar.

    Eine echte Alternative ist der von Exploris Health AG entwickelte Cardio Explorer. Der Cardio Explorer ist ein komplexer Algorithmus, basierend auf künstlicher Intelligenz, der das individuelle Risiko für eine Koronare Herzerkrankung zuverlässig berechnet. Das nicht-invasive Testverfahren liefert Ergebnisse, die in puncto Genauigkeit mit den besten bildgebenden Verfahren wie einem CT oder MRT vergleichbar sind. So können gefährliche Verengungen der Herzarterien zuverlässig erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Für die Berechnung benötigt der Algorithmus einige Blutwerte und Angaben von den Patient•innen. Das Verfahren ist kostengünstiger als das Belastungs-EKG oder CT und erfordert lediglich ein paar Minuten der Zeit.

    Ein Mann greift sich mit beiden Händen auf sein Herz; darüber als Grafik Kurven eines EKGs, Stichwort Herzinfarkt.(c) AdobeStock

    Ablauf des Check-Ups mit dem Cardio Explorer

    Anhand des patientenindividuellen Stoffwechselprofils wird das Risiko des•der Patienten•in durch den komplexen KI-Algorithmus ermittelt. Der große Vorteil für Ärzt•innen und Patient•innen: Das präzise Ergebnis erfordert keine umfangreiche Untersuchung, langes Verkabeln, Aufzeichnen und Auswerten von Daten. Ein Ergebnis liegt so nicht nur schnell, sondern auch mit hoher Zuverlässigkeit vor.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Unkompliziert – eine Blutabnahme und Erhebung der anamnesebezogenen Werte genügt für die Berechnung

    • Personalisierte Medizin – Patient•innen erfahren ihr individuelles Risiko, auch Patient•innen ohne Symptome können zuverlässig identifiziert werden

    • Schnell – der Ablauf dauert für den•die Patienten•in lediglich 15 Minuten und die Auswertung erfolgt, sobald die Blutwerte verfügbar sind, meist innerhalb eines Tages. 

    • Präzise – der Cardio Explorer hat eine Genauigkeit, die mit den besten bildgebenden Verfahren vergleichbar ist, zum Beispiel dem CT.

    • Entlastung der Versorgung – Ärzt•inne werden entlastet, die Patient•innen können schneller behandelt werden.

    • Sicher – der Cardio Explorer ist in der Schweiz und allen EU-Staaten zugelassen.

    • Geprüft – die Genauigkeit des Cardio Explorers wurde bereits in drei klinischen Studien bestätigt. Alle drei Studien wurden in renommierten medizinischen Journals publiziert.

    Der Cardio Explorer passt in die gültigen medizinischen Leitlinien und öffnet den Weg in eine verbesserte Versorgung im kardiovaskulären Bereich. Er ist einfach in den Praxisalltag der Herzdiagnostik und Prävention zu integrieren.

    Über Exploris Health

    Die Exploris Health AG wurde 2018 in der Schweiz gegründet. Seitdem hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht, medizinische Lösungen unter Nutzung Künstlicher Intelligenz zu entwickeln und so eine personalisierte Medizin mit Zuverlässigkeit und hoher Präzision zu ermöglichen – für Ärzt•innen und Patient•innen gleichermaßen. Eines der innovativen Produkte des Hauses ist der Cardio Explorer, der zuverlässig das Risiko einer gefährlichen Verengung der Herzarterien [Hauptursache für den Herzinfarkt] ermittelt.

    (Bilder: AdobeStock)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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