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    Home»Pflege & Betreuung»Praktische Tipps für eine leichtere Pflege zu Hause
    (c)_by_Rike_pixelio.de

    Praktische Tipps für eine leichtere Pflege zu Hause

    22. Jan. 20163 Mins Lesezeit

    In Österreich wird zumeist Pflege zu Hause gemacht und ist weiblich. Über 80% der pflegebedürftigen Menschen werden in den eigenen vier Wänden durch Angehörige gepflegt – zum Großteil von Frauen.

    Eine Frau nimmt die Hand einer alten Frau, Stichwort Pflege zu Hause. (c)_by_Rike_pixelio.de
    Pflegebedürftige sind dankbar für jede Hilfe.

    Pflegebedürftigkeit geht mit körperlicher Bewegungseinschränkung, eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit und zunehmender Ungeschicklichkeit einher. Der „von früher“ gewohnte Alltag ist – ohne Hilfe – nicht mehr bewältigbar.

    Oft können aber kleine Veränderungen in der Wohnung eine weiterhin selbständige Lebensführung unterstützen bzw. Betreuungs- und Hilfsmaßnahmen einfacher machen.

    Pflege zu Hause

    Lesen sie hier einige Tipps, wie sie sich selbst und ihren Angehörigen und Pflegern das Leben erleichtern können:

    • Gegenstände, die täglich/ oft gebraucht werden, sollten sie an jenen Orten/ Laden/ Kästen aufbewahren, die bequem zugänglich sind
    • überdenken sie die bisherige Anordnung der täglichen Gebrauchsgegenstände wie Töpfe, Pfannen, Tassen, Wäsche, etc.
    • vermeiden sie das Steigen auf Stockerl und tiefes Bücken
    • installieren sie sich eine hitzebeständige Abstellfläche neben dem Herd, zB ein großes Schneidbrett, auf die sie jederzeit schwere, heiße Töpfe abstellen können
    • Herde mit offenen Flammen stellen immer eine Gefahrenquelle dar; überlegen sie die Anschaffung eines Elektroherds mit automatischer Abschaltung, um die Brandgefahr zu verringern
    • schaffen sie sich stabile Sitzmöglichkeiten in der Küche, im Bad und neben dem Kleiderschrank
    • statten sie ihre Dusche/ ihre Badewanne mit einer rutschfesten Matte und einem stabilem Hocker aus; das erleichtert ihnen auch bei eingeschränkter Gehfähigkeit eine gründliche Körperreinigung
    • bringe sie Haltegriffe dort an, wo sie sich oft niedersetzen und wieder aufstehen – im Bad oder WC, neben dem Bett oder ihrem gemütlichen Lieblingsplatzerl
    • achten sie auf gute Beleuchtung in allen Räumen
    • Im Schlafzimmer sollte unmittelbar neben dem Bett eine leicht erreichbare gedämpfte Lichtquelle sein. So vermeiden sie Stolpern im Dunkeln bzw. werden nicht von grellem Licht geblendet.
    • Das Bett soll eine besonders hohe Liegefläche haben, zumindest in Sitzhöhe eines Sessels – so können sie leichter aufstehen oder in den Lehnsessel oder Rollstuhl daneben rutschen
    • Das Bett sollte rundherum frei zugänglich sein. Alle Hindernisse und Stolperfallen sollten entfernt werden.
    • Das Nachtkasterl soll stabil, groß genug und, wenn sie bettlägerig sind, für sie leicht erreichbar sein
    • Fällt ihnen das Aufsetzen alleine schwer, hilft ein Trapez über dem Bett. Ein dickes Seil um das Fußende des Bettes geschlungen erfüllt denselben Zweck
    • Für die Nacht hilft oft ein Zimmer-WC, um lange Wege zu vermeiden
    • Ihr Telefon sollte vom Bett aus erreichbar sein. Achten sie aber darauf, dass sie sich mit langen Kabeln keine Stolperfallen bauen
    • entfernen sie hervorstehende Türstaffeln und fixieren sie Teppichfallen mit Klebeband
    • Halten sie die wichtigsten Gehwege zu WC, Bad und Küche frei von Möbeln

    Umfangreiche Informationen zu den Themen finanzielle Unterstützung, Pflegegeld, Unterstützung pflegender Angehöriger u.v.m. erhalten sie beim

    Sozialministeriumservice

    Babenbergerstraße 5
    1010 Wien
    T: 05 99 88
    F: 05 99 88-2131
    SMS für Gehörlose 0664/857 49 17
    E: post@sozialministeriumservice.at
    W: www.sozialministeriumservice.at

    Bilder: Rike/ Pixelio.de

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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