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    Home»Pflege & Betreuung»Hilfsmittel für Senioren, die das tägliche Leben erleichtern
    (c) Pixabay.com

    Hilfsmittel für Senioren, die das tägliche Leben erleichtern

    3. Mai 20183 Mins Lesezeit

    Den Alltag ohne Hilfe zu meistern, ist für Senioren und/ oder in ihrer Bewegung eingeschränkte Menschen nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Viele alltägliche Aufgaben werden mit zunehmendem Alter immer schwieriger. Was früher noch „einfach so“ gemacht wurde, ist jetzt alleine nur mehr schwer bis überhaupt nicht mehr möglich. Viele Hürden können aber oft mit einfachen Hilfsmitteln bewältigt werden, die älteren Menschen ein großes Stück Unabhängigkeit und somit Lebensqualität einräumen. Lesen sie hier einen kurzen Überblick.

     

    Es spricht nichts dagegen – ganz im Gegenteil!
    Die Hände eines alten Mannes auf einem Gehstock, Stichwort Senioren. (c) Pixabay.com
    Lieber sicherer mit Gehstock unterwegs als unsicher(er) ohne.

    Grundsätzlich möchten wir alle so lange wie möglich unabhängig und selbstbestimmt leben. Nur ist es nun mal so, dass mit zunehmendem Alter unser Körper nicht immer so mitspielt, wie wir das gerne hätten. Was aber noch lange nicht heißt, dass man sich seinem Schicksal „ergeben“ muss. Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die den Alltag vereinfachen und die Mobilität und damit die Unabhängigkeit von fremder Hilfe steigern. Warum sollten Senioren diese nicht verwenden?

    Ganz wichtig für Senioren: die Mobilität

    Um ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen, spielt die Mobilität – egal wie alt man ist – eine wichtige Rolle. Viele Menschen mit zunehmendem Alter sind jedoch in ihren Bewegungen eingeschränkt.

    Tut man sich beim Gehen zwar nicht mehr so leicht wie früher oder fühlt man sich ein wenig unsicher auf den Beinen, kann aber grundsätzlich noch gut gehen, reicht oft schon ein Gehstock. Rollatoren, Gehwagen oder Gehgestelle bieten noch mehr stützenden Halt und ermöglichen außerdem kleine Verschnaufpausen beim Gehen.

    Fällt das Gehen allerdings sehr schwer oder ist sogar mit starken Schmerzen verbunden, sollte die Anschaffung eines Rollstuhls in Erwägung gezogen werden. Zu unterscheiden ist dabei einerseits zwischen Rollstühlen, die lediglich zum Transport genutzt werden. Und andererseits solchen, die auch für bestimmte Pflegetätigkeiten vorgesehen sind. Außerdem ist zu bedenken, ob der Rollstuhl manuell oder automatisch bewegt werden soll. Und zu guter Letzt müssen auch die eigenen vier Wände barrierefrei gestaltet werden.

    Um trotz Einschränkungen beim Gehen auch höhere Stockwerke zu Hause erreichen zu können, sollten sie ggf. über den Einbau eines Treppenliftes nachdenken.

    Die moderne Technik
    (c) emporia
    Kompliziert war gestern: Die „Mach-dein-Smartphone-einfach“ App legt eine einfach zu bedienende Oberfläche über handelsübliche Android-Smartphones.

    „Einfach ist das neue smart“ – oder anders gesagt: benutzerfreundliches Design speziell für Senioren, einfach in der Bedienung, größere Tasten, mehr Kontraste, laute Signaltöne in einer hohen Frequenz, damit auch Menschen mit Hörproblemen sie bemerken – die modere Technik bietet mittlerweile unzählige Geräte, Applikationen und Systeme, die auf die speziellen Bedürfnisse von Senioren abgestimmt sind. Egal, ob Hörgeräte, Smart-Phones und -Watches mit Notrufsystem, Universalfernbedienungen, etc. –  für Personen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen oder vermindertem Tastsinn können diese „technischen Gadgets“ oft nicht mit „Gold aufgewogen“ werden.

    Alltagshilfen für ältere Menschen

    Doch neben den bereits erwähnten Produkten gibt es noch unzählige weitere größere und kleinere Hilfsmittel, die älteren Menschen den Alltag wesentlich erleichtern können: Greifhilfen, Anzieh- und Aufstehhilfen, Toilettensitzerhöhungen, Badewanneneinstiegshilfen, Halte- und Stützgriffe, Medikamentenboxen, Seniorenmatratzen, Eingabehilfen für PC, u.v.m. – die Liste lässt sich schier endlos weiter führen.

    Wichtig bei diesem Thema: „fürchten“ sie sich zB nicht vor einem Gehstock. Nutzen sie Dinge, die ihnen den Alltag erleichtern. Und werfen sie die berühmte Flinte nicht ins Korn, denn es gibt für alles eine Lösung, die ihnen ein sorgenfreieres und unbeschwerterer Leben – auch und vor allem im Alter – ermöglicht.

    (Bilder: Pixabay.com (2x), emporia)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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