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    Home»Pflege & Betreuung»„Gesund fürs Leben“ – mit dem Gesundheitsbuddy daheim trainieren
    Ein Mann und eine Frau machen in einer Wohnung Übungen mit einem Gymnastikband. (c) Wiener Hilfswerk/ Nuderscher

    „Gesund fürs Leben“ – mit dem Gesundheitsbuddy daheim trainieren

    26. Aug. 20214 Mins Lesezeit

    „Gesund fürs Leben“ ist ein Projekt mit „Gesundheitsbuddys“ zur Gesundheitsförderung für ältere Menschen in Wien in den eigenen vier Wänden. Ins Leben gerufen wurde diese wichtige Initiative vom Wiener Hilfswerk und richtet sich an alle über 60-Jährigen, die auf der seinen Seite ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, aber auf der anderen Seite sich etwaige Kurse einfach nicht leisten können – ein Vorzeigeprojekt, dass jedenfalls Potential hat, auf das ganze Bundesgebiet ausgeweitet zu werden. Plus: für alle, die als „Gesundheitsbuddy“ aktiv werden möchten: es werden noch Freiwillige gesucht!

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Kostenlos und wirksam für Körper und Geist
    Welche Voraussetzungen müsse „Gesundheitsbuddys“ erfüllen?
    Projekt baut auf einer Studie der Medizinischen Universität Wien auf
    Gesundheitsbuddys bitte melden
    [Bewegte] Bilder sagen mehr als 1.000 Worte
    Sie möchten dabei sein?
    Über das Wiener Hilfswerk


    Kostenlos und wirksam für Körper und Geist

    Im Rahmen des Projekts „Gesund fürs Leben“ trainieren geschulte ehrenamtliche „Gesundheitsbuddys“, sprich Gesundheitspartnerinnen und -partner, mit älteren, körperlich geschwächten Menschen in deren Wohnung und geben darüber hinaus Ernährungstipps als Unterstützung zum Aufbau von Muskelkraft. Das Projekt, gefördert aus Mitteln des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentschutz, wendet sich an ältere Menschen, die von der Covid-19-Pandemie besonders betroffen sind, zum Beispiel durch Einsamkeit und soziale Isolation, und bei denen kostenpflichtige Unterstützungsangebote die finanziellen Möglichkeiten übersteigen würden.

    Mit der Teilnahme an diesem Projekt trifft man, salopp formuliert, gleich zwei Fliegen mit einem Schlag: denn auf der einen Seite ist die Teilnahme kostenlos. Und auf der anderen Seite ist die Wirksamkeit der Kraftübungen, die dem Körper und auch dem Geist gut tun, wissenschaftlich bestätigt.

    Zwei Frauen machen in einer Wohnung auf einem Sessel sitzend Übungen mit einem Gymnastikband, Stichwort Gesundheitsbuddy.(c) Wiener Hilfswerk/ Nuderscher
    Herz, was willst du mehr: zu Hause mit einem Gesundheitsbuddy trainieren und so Körper und Geist stärken – #SportISTgesund!

    Welche Voraussetzungen müsse „Gesundheitsbuddys“ erfüllen?

    Damit sie von einem „Gesundheitsbuddy“ besucht werden können, müssen sie folgende Voraussetzungen erfüllen: 

    • Mindestalter 60 Jahre

    • sie wohnen in Wien

    • sie leben in ihrer eigenen Wohnung, nicht in einem Pensionistenwohnhaus oder Pflegeheim

    • sie haben eine Zustimmung ihres Hausarztes bzw. ihrer Hausärztin

    • physiotherapeutisches Assessment zur Eignungseinschätzung [wird kostenlos vom Wiener Hilfswerk angeboten]

    Projekt baut auf einer Studie der Medizinischen Universität Wien auf

    Das [Pilot-]Projekt des Hilfswerks ist vorerst auf Wien beschränkt. In der Bundeshauptstadt leben aktuell zirka 33.000 Wienerinnen und Wiener über 65 Jahren, die gebrechlich sind. Und zirka 124.000 sind von einer Pflege-Vorstufe betroffen – das bedeutet ein gesteigertes Risiko für den Verlust von Selbständigkeit. Es kommt zu erhöhtem Sturzrisiko, vermehrten Krankenhauseinweisungen und Aufnahmen in Pflegeheime.

    Die Medizinische Universität Wien hat deshalb ein spezielles Gesundheitsprogramm entwickelt und dessen Wirksamkeit auch wissenschaftlich bestätigt. Das Programm erhöht unter anderem die Sicherheit beim Gehen und verbessert die Beweglichkeit. Dadurch nimmt die Angst vor Stürzen ab und die Lebensqualität zu. Auf diesen Erkenntnissen baut das Projekt „Gesund fürs Leben“ auf.

    Gesundheitsbuddys bitte melden

    Das Wiener Hilfswerk sucht auch Menschen, die sich an diesem Projekt beteiligen und ältere Menschen unterstützen möchten. Diese „Gesundheitsbuddys“, also Wienerinnen und Wiener ab 50 Jahren [2G – geimpft oder genesen], gehen nach einer Einschulung zu älteren Personen nach Hause und führen mit ihnen gemeinsam für jeweils zirka 1,5 Stunden ein Gesundheitsprogramm inklusive Bewegungsübungen durch.

    Die Hausbesuche erfolgen in den ersten drei Monaten zweimal pro Woche, wobei es die Möglichkeit auf eine Verlängerung gibt. Die „Gesundheitsbuddys“ können die Gelegenheit auch selbst nutzen, um die eigene Fitness zu verbessern und um wertvolle Tipps für eine gesunde Ernährung, basierend auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, zu erhalten.

    [Bewegte] Bilder sagen mehr als 1.000 Worte

    Sie möchten dabei sein?

    Wer als „Gesundheitsbuddy“ tätig werden möchte, muss gemäß den Corona-Bestimmungen entweder geimpft oder genesen [2G] sein, um an den vier dreistündigen Schulungen [abends] teilnehmen zu können. Generell braucht es für diese Tätigkeit Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich auf die Lebensumstände einer älteren Person einzustellen.

    Für ihre Tätigkeit erhalten sie einen Fahrtkostenersatz, kostenlose Weiterbildungsseminare und natürlich einen Erfahrungsaustausch im Buddy-Team.

    Falls Interesse besteht, als „Gesundheitsbuddy“ mitzumachen oder von „Gesundheitsbuddys“ besucht zu werden, kontaktieren sie bitte Jessica Diez unter der Telefonnummer +43 1 512 36 61 – 1662 oder via eMail an jessica.diez@wiener.hilfswerk.at.

    Weitere Informationen dazu finden sie darüber hinaus auf der Webseite www.gesund-fuers-leben.at.

    Über das Wiener Hilfswerk

    Das Wiener Hilfswerk ist eine gemeinnützige, soziale Organisation, die im Bereich der mobilen Pflege- und Sozialdienste, in der Kinderbetreuung sowie in der Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe tätig ist. Es betreibt Tageszentren für Seniorinnen und Senioren, Seniorenwohngemeinschaften, Nachbarschaftszentren, Freizeiteinrichtungen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie Sozialmärkte. Das Wiener Hilfswerk beschäftigt mehr als 2.000 haupt- und ehrenamtliche sowie freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen über das Wiener Hilfswerk finden sie HIER.

    (Bilder: Wiener Hilfswerk/ Nuderscher; Video: Stadt Wien/ Bohmann)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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