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    Home»Freizeit & Reise»Internet & Technik»WhatsApp – einfache Maßnahmen gegen zunehmende Betrugsfälle
    Ein Cyberkrimineller mit Kapuzenpullover vor zwei Monitoren und einem Laptop. (c) AdobeStock

    WhatsApp – einfache Maßnahmen gegen zunehmende Betrugsfälle

    22. Nov. 20214 Mins Lesezeit

    Mehr als zwei Milliarden Menschen nutzen WhatsApp weltweit, um mit ihren Freundinnen, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Die meisten dieser Gespräche sind ehrlich und glaubwürdig, aber wenn sie mit Unbekannten kommunizieren, sollten sie aufpassen. Selbst wenn ihnen der Name eines Kontaktes bekannt ist, kann sich eine andere Person dahinter verbergen. Es ist also Vorsicht geboten, wenn uns Kontakte seltsame Fragen stellen oder ungewöhnliche Bitten an uns haben.

    Angesichts zunehmender Betrugsfälle über Messenger-Dienste, allen voran WhatsApp, und einer wachsenden Anzahl von Betrugsmaschen kann jede und jeder von uns ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen. Lesen sie hier, wie sich Nutzerinnen und Nutzer vor Betrug in Messenger-Diensten schützen können.

    Inhaltsverzeichnis verbergen
    Kriminalität im Internet
    Wenn „Verwandte und/ oder Freunde“ um Hilfe bitten
    Vier einfache Checks zum Schutz vor Betrug
    Einfache und effektive Schritte, um sich und seine Kontakte vor Betrug zu schützen
    Service | weiterführende Informationen

    Kriminalität im Internet

    Jede bzw. jeder Vierte in Deutschland wurde laut Digitalbarometer 2021 schon einmal Opfer von Kriminalität im Internet. Die Zahlen für Österreich sind [leider] auch nicht besser. Darunter waren neben Betrugsfällen via eMail auch solche über Messenger-Dienste wie unter anderem WhatsApp. Angesichts dieser Entwicklung haben WhatsApp und die Polizeiliche Kriminalprävention die Aufklärungskampagne „Kontrolle ist besser – Check Deinen Chat“ ins Leben gerufen. Die Kampagne gibt Ratschläge und einfache Tipps zum Schutz vor Betrug auf WhatsApp.

    App-Symbole auf einem Smartphone, bei dem u.a. 2 neue Nachrichten auf WhatsApp angezeigt werden.(c) Pixabay.com
    Wenn sie über Messengerdienste wie WhatsApp Nachrichten bekommen, seien sie kritisch und glauben sie nicht alles unüberlegt.

    Wenn „Verwandte und/ oder Freunde“ um Hilfe bitten

    „Betrüger, die sich als Freunde oder Familienangehörige in Notsituationen ausgeben, ist eine der häufigsten Maschen im Internet“, sagt der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes Harald Schmidt. „Kriminelle geben sich in Nachrichten als Verwandte oder Freunde aus und bitten um persönliche Informationen, Geld oder den sechsstelligen PIN für die Verifizierung des WhatsApp-Accounts. Solche Nachrichten spekulieren auf die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von Freunden und Familienmitgliedern.“

    In anderen Fällen übernehmen Kriminelle die Accounts von unbeteiligten Dritten und versenden von diesen aus die betrügerischen Nachrichten. In den meisten Fällen behaupten die Betrüger, nahe Freunde oder Verwandte zu sein und bitten um Geldzahlungen. Diese Personen behaupten dann, ihr Telefon verloren zu haben oder aus dem WhatsApp-Account ausgesperrt worden zu sein.

    Solche Betrugsmaschen richten sich besonders an ältere Menschen, denn der viel zitierte „Enkeltrick“ findet heute nicht mehr nur am Telefon oder vor der Haustür statt, sondern auch in Messenger-Diensten. Beim „Enkeltrick 2.0“ geben sich Betrüger als Enkelkind aus und täuschen vor, die Telefonnummer gewechselt zu haben. Dazu wird ein Szenario konstruiert, um hohe Geldbeträge zu verlangen.

    Durch das Melden verdächtiger Accounts werden über das System von WhatsApp zur Erkennung von Betrugsmaschen mittlerweile mehr als 100.000 Accounts pro Monat dort gesperrt. Jedoch sind inzwischen nicht mehr nur ältere Menschen betroffen. Da wir viele der wichtigen [und auch weniger wichtigen] Gespräche in unserem Leben mittlerweile über Messenger-Dienste führen, ist diese Art von Betrug zu einem generationenübergreifenden Problem geworden.

    Vier einfache Checks zum Schutz vor Betrug

    Zusammen mit der Polizeilichen Kriminalprävention ruft WhatsApp daher dazu auf, vier einfache „Checks“ zu befolgen, um sich vor Betrug auf WhatsApp zu schützen:

    1. Check Deinen Code
      Teilen sie niemals den sechsstelligen Code zur Verifizierung ihres Accounts, den sie bei ihrer Registrierung per SMS erhalten haben.

    2. Check Deinen PIN
      Richten sie einen persönlichen PIN für ihren Account ein, auch bekannt als Verifizierung in zwei Schritten.

    3. Check Dein Bild
      Schützen sie ihr Profilbild, damit es nur ihre Kontakte sehen können.

    4. Check Deinen Kontakt
      Wenn vermeintliche Kontakte sie um einen Gefallen bitten, zum Beispiel um Geld oder andere finanzielle Leistungen, überprüfen sie ihre Identität, indem sie um eine Sprachnachricht bitten oder einfach anrufen und persönlich nachfragen.
    Die Hände eines Mannes, der ein Smartphone hält und via Messengerdienst chattet.(c) AdobeStock
    Betrüger spekulieren zumeist mit der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen und nutzen diese ohne mit der Wimper zu zucken schamlos aus.

    Einfache und effektive Schritte, um sich und seine Kontakte vor Betrug zu schützen

    Kathryn Harnett, Policy Manager bei WhatsApp, dazu: „Die Sicherheit und der Schutz aller Nachrichten sind uns sehr wichtig. Von Anfang an arbeiten wir daran sicherzustellen, dass jede und jeder auf WhatsApp geschützt ist. Wir wünschen uns, dass die Millionen von Menschen, die WhatsApp nutzen, einfache, aber effektive Schritte unternehmen, um sich und ihre Kontakte vor Betrug zu schützen. Dazu gehören die Aktivierung der Verifizierung in zwei Schritten, die persönliche PIN niemals weiterzugeben und der Check, ob Personen wirklich die sind, für die sie sich ausgeben.

    Freunde oder Familie in Not sind es wert angerufen zu werden und ein kurzer Anruf oder die Bitte um eine Sprachnachricht ist der schnellste Weg, die Identität zu überprüfen. Zwar schützt WhatsApp unsere Nachrichten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber wir alle müssen dazu beitragen, uns und unsere Kontakte zu schützen. Wir empfehlen es Nutzerinnen und Nutzern, achtsam und sich der möglichen Bedrohung durch Betrügerinnen und Betrüger bewusst zu sein, die an unser Geld oder unseren WhatsApp-Account wollen.“

    Service | weiterführende Informationen

    Weitere Informationen und Tipps, wie sie online sicher bleiben, finden sie direkt auf WhatsApp.com oder auf polizei-beratung.de.

    (Bilder: AdobeStock, Pixabay.com, AdobeStock)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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