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    Home»Körper & Geist»Erwachsenenbildung»Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern
    (c) Pixabay.com

    Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern

    2. März 20173 Mins Lesezeit

    Anfang des Jahres hatte Bundeskanzler Christian Kern Tablet-PCs für alle Schüler und WLAN in jeder Klasse gefordert. Bald darauf präsentierten Staatssekretärin Muna Duzdar und Staatssekretär Harald Mahrer die Digital Roadmap der Bundesregierung mit Vorhaben und Forderungen für alle Bildungsbereiche bis hin zur Erwachsenenbildung. Spätestens da war klar: das offizielle Österreich will in Sachen Digitalisierung der Bildung einen deutlichen Schritt weiterkommen.

    Eine Brille auf einem Laptop, Stichwort Erwachsenenbildung. (c) Pixabay.com
    Die Welt wird digitaler, auch die er Erwachsenenbildung.
    Digitalisierung erobert die Erwachsenen- und Weiterbildung

    Dabei sind digitale Technologien seit mehr als 25 Jahren ein Thema in der österreichischen Erwachsenenbildung, angefangen mit dem Einsatz von CD-ROMs und E-Learning Systemen. Inzwischen bauen geschickte Trainer und Kursleiter längst Videoportale und Soziale Medien ins Kursgeschehen so ein, dass ein Mehrwert entsteht: Teilnehmende vernetzen sich, und die Vorbereitung ebenso wie das Weiterlernen nach dem Kurs werden dadurch massiv unterstützt.

    Seit einigen Jahren werden auch die Inhalte frei zugänglich. Bildungseinrichtungen wie die amerikanische Eliteuniversität Harvard stellen ihre Vorlesungen zunehmend online. Die Bewegung für offene Bildungsressourcen (OER – Open Educational Ressources) überrumpelt die Verlage mit kostenlos und frei verfügbaren Lernunterlagen.

    MOOCs – Massive Open Online Courses

    Die Entwicklung ist längst in der Breite angekommen, wenn auch noch nicht ganz im Mainstream. Kurze Seminare im Internet, sogenannte Webinare, boomen. Einer aktuellen Prognose des US-amerikanischen Da Vinci Institute zufolge werden große angelegte Onlinekurse – sogenannte MOOCs (massive open online courses) – in den kommenden fünfzehn Jahren massive Verbreitung finden. E-Learning wird mit Präsenzangeboten zum sogenannten Blended Learning vermischt, damit niemand nur alleine im Internet lernen muss.

    (c) Pixabay.com, Collage
    Auch der Weiter-/ Bildungsbereich wird immer digitaler.
    Aktuelle Beispiele und kritische Bestandaufnahmen im Magazin erwachsenenbildung.at

    Die aktuelle Ausgabe des Online-Journals Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) geht diesen und weiteren Entwicklungen durch digitale Technologien nach, und zwar auf Ebene der Lernenden, der Lern- und Lehrformate sowie auf Seiten der Organisationen.

    25 Autoren beschreiben im Magazin, wie technologieunterstützte Bildung beim Sprachenlernen stattfindet, aber auch im Strafvollzug, bei der Basisbildung oder am Arbeitsplatz. Sie werfen einen kritischen Blick auf die Lehrenden in der Erwachsenenbildung, und inwieweit diese schon „digital bereit“ sind. Die digitale Vielfalt von Erwachsenenbildung wird dabei ebenso sichtbar wie deren Navigieren im Spannungsfeld zwischen den Möglichkeiten, Herausforderungen und der gelingenden Umsetzung. Denn nur, weil etwas technisch möglich ist, wird es noch lange nicht gemacht. Und das oft aus gutem Grund.

    Erwachsenenbildner lernen jetzt digitale Tools sinnvoll einzusetzen

    Kommende Woche startet mit dem sogenannten „EBmooc“ der erste groß angelegte österreichischen Onlinekurs für Erwachsenenbildner, mit über 1.500 Teilnehmern. In diesem bislang größten Online-Kurs für Trainer und Referent in Österreich kann man sich alltagstaugliche und nutzerfreundliche digitale Werkzeuge für Erwachsenenbildner aneignen.

    Service

    HIER können Sie die aktuelle Ausgabe des „Magazin erwachsenenbildung.at“ zum Thema „Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern – Zwischen Herausforderung und Realisierung“ als Pdf herunter laden.

    (Bilder: Pixabay.com)

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    Thomas Kumhofer
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    Thomas Kumhofer denkt das Älterwerden seit über zehn Jahren neu. Als Kopf hinter „AlterNEUdenken“ schickt er den klassischen Ruhestand in Rente: Statt auf Häkeldeckchen und Couching setzt er auf Aktives Altern und neuronale Abenteuer. Mit Expertise und Neugier beweist er, dass die beste Zeit für neue Expeditionen – im Kopf oder auf der Weltkarte – genau jetzt ist.

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